Gewerkschaft kritisiert Ligaformat

Sport / 28.03.2013 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kritisiert den ÖFB-Beschluss: Gernot Zirngast. Foto: steurer
Kritisiert den ÖFB-Beschluss: Gernot Zirngast. Foto: steurer

Zwei Profi-Ligen seien unrealistisch, „wirtschaftliche Gratwanderung“ für Zweitligisten.

Fußball. Die Vereinigung der Fußballer (VdF) hat mit Kritik auf die nur geringfügigen Änderungen bei den Formaten von Österreichs höchsten zwei Spielklassen reagiert. Unter dem Titel „Eine Reform für den Stillstand“ äußerte die Gewerkschaft vor allem ihre Befürchtung zahlreicher Konkursfälle von Klubs der zweithöchsten Klasse.

„Von zehn Klubs steigen zwei ab, vier, fünf werden somit gegen den Abstieg spielen. Wirtschaftlich wird das eine echte Gratwanderung“, gab VdF-Vorsitzender Gernot Zirngast zu bedenken. Die VdF plädiert für eine Aufstockung des Oberhauses auf 16 Vereine, zudem sei nur eine Profi-Liga realistisch. Das Präsidium des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) hatte am Mittwoch das seit Langem diskutierte neue Format für die beiden Profi-Ligen beschlossen. Revolutionäre Änderungen blieben dabei aus, sowohl die Bundesliga als auch die Erste Liga umfassen weiterhin zehn Clubs. Ab der Saison 2014/15 gibt es aus der Erste Liga allerdings zwei statt bisher einen Fixabsteiger.