Beim Mösle-Meeting gibt es viele neue Gesichter

Sport / 29.03.2013 • 21:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jessica Ennis fehlt heuer – da will Tatyana Chernova beim Hypomeeting im Siebenkampf zum zweiten Streich ausholen. Foto: stiplovsek
Jessica Ennis fehlt heuer – da will Tatyana Chernova beim Hypomeeting im Siebenkampf zum zweiten Streich ausholen. Foto: stiplovsek

Olympiasiegerin Jessica Ennis wird diesmal fehlen – Ashton Eaton als Zugpferd.

leichtathletik. (VN-ko) Ashton Eaton wird in knapp zwei Monaten seine Premiere beim Hypomeeting in Götzis geben. Das hat Amerikas neuer Zehnkampf-Superstar in einem Interview bestätigt – und es ist die gute Nachricht für die 39. Auflage des Leichtathletik-Mehrkampf-events am 25. und 26. Mai in der Kummenberg-Gemeinde. Die schlechte: Jessica Ennis, Olympiasiegerin und zuletzt dreifache Götzis-Siegerin, wird die Saison aus privaten Gründen erst im Juni starten und daher auf einen Mösle-Start verzichten.

Weil Götzis für viele Nationen der erste Qualifikations-Wettkampf für die im August in Moskau stattfindende WM ist, dürfte ein starkes Starterfeld garantiert sein. Mit Tatyana Chernova und Trey Hardee werden die regierenden Weltmeister und ehemaligen Mösle-Sieger mit von der Partie sein. Die Russin muss in Abwesenheit von Ennis als große Favoritin auf den Sieg gehandelt werden.

20 geben ihre Premiere

Acht Zehnkämpfer und zwölf Siebenkämpferinnen betreten in diesem Jahr im Mösle Neuland. Im Zehnkampf werden der Chilene Gonzalo Barroilhet, der Franzose Kevin Mayer, der Brite Daniel Awde, Kai Kazmirek aus Deutschland, der Grenader Kurt Felix, der Isländer Einar Dadi Larusson, der Niederländer Pieter Braun und natürlich Ashton Eaton erstmals Götzis-Luft schnuppern. Der neue Weltrekordmann (9039 Punkte) wird seine kanadische Freundin mitbringen: Brianne Theisen ist Siebenkämpferin und gibt ebenfalls ihren Mösle-Einstand. Mit der Belgierin Thiam Nafissatou, den Brasilianerinnen Tamara De Sousa und Vanessa Spinola, der Kubanerin Yorgelis Rodriguez, der Estin Grit Sadeiko, der Britin Katharina Johnson-Thompson, der Deutschen Carolin Schäfer, der Ungarin Krziszan Xenia, der Polin Izabela Mikolajczyk, der Schwedin Sofia Linda und der Ukrainerin Alina Fyodorova sind weitere neue Namen auf der Wunschliste der Organisatoren.

Das 6000-Punkte-Ziel

Mit Ivona Dadic und Dominik Distelberger sind auch die besten heimischen Mehrkampfsportler dabei. Dadic stellte im letzten Jahr bei ihrem ersten Antreten beim Hypomeeting mit 5959 Punkten eine neue nationale Bestmarke auf. Nach einer Arthroskopie im Knie wegen einer Meniskusverletzung ist die 19-Jährige wieder voll im Training – übrigens in einer Gruppe bei Toni Minichiello, dem Coach von Jessica Ennis, in Sheffield. Großes Ziel für Dadic: Sie will möglichst bald die ominöse 6000-Punkte-Marke überspringen. ##Heimo Kofler##