Ashton Eaton krönte sich in Moskau

Sport / 11.08.2013 • 21:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Überflieger im Zehnkampf: Nach Olympia-Gold sicherte sich Ashton Eaton auch den WM-Titel. Foto: ap
Der Überflieger im Zehnkampf: Nach Olympia-Gold sicherte sich Ashton Eaton auch den WM-Titel. Foto: ap

Der Weltrekordler holte sich bei der WM in Moskau die Zehnkampf-Krone ab.

leichtathletik. Olympiasieger und Weltrekordler Ashton Eaton hat sich in Moskau nun auch zum Weltmeister im Zehnkampf gekrönt. Der 25-jährige Amerikaner gewann in der Jahresweltbestleistung von 8809 Punkten vor dem Deutschen Michael Schrader (8670) und dem kanadischen Götzis-Sieger Damian Warner (8512), die beide persönliche Punktebestmarken erzielten. Eaton legte den drittbesten Wettkampf seiner Karriere hin und schaffte sogar in vier Disziplinen bessere Ergebnisse als bei seinem Weltrekord. Es war bereits der achte WM-Titel für die USA im Zehnkampf. Titelverteidiger Trey Hardee aus den USA blieb im Hochsprung ohne gültigen Versuch und ist ausgeschieden.

Marathon wieder an Kiplagat

Die ersten Goldmedaillen im Luschniki-Stadion hatten Kenias Marathonläuferin Edna Kiplagat und Großbritanniens Olympia-Held Mo Farah erobert. Die 33-Jährige konnte als erste Sportlerin ihren WM-Titel auf der klassischen 42,195-Kilometer-Distanz

verteidigen. Farah holte nach seinem Doppelschlag 2012 in London Premieren-WM-Gold über die 10.000 Meter. Die zweifache Mutter Kiplagat setzte sich im Hitzerennen bei etwa 30 Grad nach 2:25:44 Stunden und mit etwa 80 Metern Vorsprung vor der 37 Jahre alten Italienerin Valeria Straneo durch.

Zum dritten Mal Weitsprung-Weltmeisterin in Folge wurde Brittney Reese. Die US-Olympiasiegerin landete mit 7,01 m den weitesten Satz, knapp dahinter folgte Blessing Okagbare (NGR/6,99). Im Diskuswurf schleuderte die Kroatin Sandra Perkovic das Gerät auf 67,99 m, Silber ging an die Französin Melina Robert-Michon (66,28). Alexander Iwanow sorgte für die erste Goldmedaille für das Gastgeberland. Der 20-jährige Russe kam nach 20 km Gehen in 1:20:58 Stunden vor dem chinesischen Olympiasieger Chen Ding (1:21:09) ins Ziel.