Christian Adam

Kommentar

Christian Adam

Augenmerk nur auf das Wesentliche

Sport / 11.08.2013 • 21:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wer redet mit wem? Wie verhält er sich während der 90 Minuten? Weshalb trainiert er genau um diese Zeit? Wie lange schaut der Präsident noch zu? Austria-Trainer Helgi Kolvidsson müssen die zurückliegenden Wochen wie ein Film vorgekommen sein. Wie ein schlechter, wohlgemerkt. Und so ist selbst der kräftige „Wikinger“ ins Wanken gekommen. Mit dem Rücken zur Wand zeigte sich dann das Kämpferherz des Wikingers.

Und es geschah Wundersames: Der Ball landete im Netz, nicht ein Mal, sondern drei Mal, und die Austria feierte den Premierensieg in dieser Saison. Fast scheint, in der Austria brodelt ein Vulkan, nur darauf wartend, ausbrechen zu können. Positiv oder negativ? Es liegt nun wohl am Trainer, den Ausbruch in die richtige Richtung zu lenken.

Das Augenmerk nur auf das Wesentliche zu richten ist eine Kunst, die für Trainer essenziell ist. Dies gilt auch in der joblosen Zeit. Im konkreten Fall betrifft es Eric Orie, dessen Name nun schon zum zweiten Mal mit der Vienna in Verbindung gebracht wird. Bei einem Telefonat mit Sportdirektor Kurt Garger wurde klar, dass dieser – nach vier Punkten in zwei Spielen – vorerst als Trainer bei der Vienna weitermacht. Zudem hält sich der 45-jährige Orie daran, ungelegte Eier nicht kommentieren zu wollen. „Ich war schon in Lugano, dann in ­Bellinzona, im Endeffekt aber war ich in Bregenz – beim Spazieren mit den Kindern.

christian.adam@vn.vol.at, 05572/501-211