Dortmunds neue „Waffe“

Sport / 11.08.2013 • 21:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang feierte seinen ersten Bundesliga-Treffer mit einem lupenreinen Salto. Foto: Reuters
Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang feierte seinen ersten Bundesliga-Treffer mit einem lupenreinen Salto. Foto: Reuters

Pierre-Emerick Aubameyang ist mit einem Knalleffekt in der Bundesliga angekommen.

Fussball. Jürgen Klopp wusste gleich, dass Borussia Dortmund über eine neue „Waffe“ verfügt. Die Fußball-Bundesliga weiß es nun auch. Im Raketentempo hat sich Pierre-Emerick Aubameyang mit seinen drei Toren beim 4:0 gegen Augsburg ins Rampenlicht gespielt. „Unbeschreiblich, das ist ein großer Tag für mich“, sagte der Gabuner, der dem Vizemeister einen Start nach Maß in die neue Spielzeit bescherte.

Das Traumdebüt des 24-Jährigen überstrahlte auch die noch erkennbaren Defizite des BVB, der sich lange Zeit großem Widerstand gegenübersah und sich letztlich vor allem dann der individuellen Qualität durchsetzte. „Das ist ein sehr guter Anfang und total wichtig“, sagte Trainer Klopp, den der famose Auftritt seines Neuzugangs nicht überraschte. Dessen Torquote aber schon. „Es ist natürlich besser so, als wenn er mit fünf Fahrkarten gestartet wäre.“

Auf die Spiderman-Maske, mit der er einst in Frankreich einen Treffer feierte, verzichtete Aubameyang zwar, doch immerhin schenkte der extrovertierte Außenstürmer dem Publikum nach seinem ersten Tor einen Salto. Für besondere Gags ist dem 13-Millionen-Einkauf vom AS St. Étienne die Bundesliga aber wohl zu fordernd. „Die Intensität in der Bundesliga ist viel größer als in Frankreich. Ich muss hier viel mehr arbeiten“, sagte er.

Dabei ist Aubameyang, der die ersten 30 Meter schneller sprintet als LA-Superstar Usain Bolt, ein Tempofußballer. Mit seinem Dreierpack beim BL-Debüt trug er sich in die Geschichtsbücher ein. Dies gelang vor ihm erst fünf Spielern: Engelbert Kraus (1860), Hermann Ohlicher (Stuttgart), Olaf Marschall (Dresden), Adhemar (Stuttgart) und Martin Fenin (Frankfurt).