Historischer Triumph durch Chukwuma

Sport / 11.08.2013 • 21:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die 21-jährige Gaißauerin Lisa Chukwuma (vorne) holte sich als erste Vorarlbergerin mit Partnerin Katharina Almer den Sieg bei der Wolfurttrophy. Foto: vn/steurer
Die 21-jährige Gaißauerin Lisa Chukwuma (vorne) holte sich als erste Vorarlbergerin mit Partnerin Katharina Almer den Sieg bei der Wolfurttrophy. Foto: vn/steurer

21-jährige Gaißauerin sorgt mit Kathi Almer für ersten Ländle-Sieg bei der Wolfurttrophy.

Beachvolleyball. (VN-jd) Bei der 23. Auflage der Wolfurttrophy holte sich erstmals eine Vorarlbergerin den Sieg. Die am 17. Juni 21 Jahre alte gewordene Lisa Chukwuma aus Gaißau und ihre um vier Jahre ältere Partnerin Katharina Almer holten sich ohne Satzverlust den Sieg. Für die vorarlbergisch-steirische Paarung war es nach Rang drei beim Saisonstart in Lienz bzw. Platz fünf in Fürstenfeld zugleich der erste Triumph im A-Cup. Nach Siegen über Nadja Dobler/Cornelia Rimser (15, 15), Janne Kongshavn/Kristel Kiens (19, 18) bzw. ­Patricia Teufl/Sigrid Herndler (13, 19) setzten sich Chukwuma/Almer im Finale gegen die topgesetzte Paarung Daniela Fankhauser/Susanne Kreuzriegler mit 21:18, 21:18 durch. Chukwuma: „Es ist natürlich ein unglaubliches Gefühl, gerade beim Heimturnier in Wolfurt vor einer Kulisse von über 1500 Zuschauern erstmals ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Bis auf die im Ausland weilende Schwester Julia waren die ganze Familie und viele Verwandte und Freunde da. Für solche Momente im Sport lohnt es sich, das Jahr über hart zu trainieren“, erklärte die in Wien Rechtswissenschaften studierende Gaißauerin.

Nun wollen Chukwuma und Almer, die in der Halle beide bei ÖVV-Rekordmeister SVS Schwechat gemeldet sind, ihren Höhenflug im Beach fortsetzen und zählten nicht nur wegen ihres Wolfurt-Triumphs auch bei den Staatsmeisterschaften Ende des Monats in Rabenstein zu den Medaillenkandidaten.

Klare Verhältnisse im Finale

Bei den Herren kam es im Endspiel zum Aufeinandertreffen der beiden Wildcard-Teams. Dabei ließen die als Favoriten ins Turnier gestarteten kanadischen Meister Maverick Hatch und Christian Redmann den beiden Tschechen David Kufa/David Lenc nicht den Funken einer Chance und setzten sich mit 21:9, 21:15 durch. Kufa/Lenc konnten dabei nie wirklich an die vorangegangenen Leistungen anschließen. Nach der Marathonpartie im Halbfinale gegen Tobias Koraimann/Florian Schnetzer, als die Tschechen im dritten Satz einen 0:8-Rückstand aufholten und den Satz noch mit 18:16 für sich entschieden, waren die Akkus leer und Hatch/Redmann nutzen dies erbarmungslos aus. Rang drei ging an die topgesetzten Koraimann/Schnetzer, die sich im kleinen Finale gegen Beni Jankowski/Helmut Moser mit 21:18, 21:13 durchsetzen konnten.

Der Röthner Philip Schneider und Matthias Mellitzer belegten Platz sieben im Endklassement.

Zu Hause vor einer vollen Tribüne zu gewinnen, ist ein geiles Gefühl.

Lisa Chukwuma
Nach ihrem ersten Triumph bei einem A-Cup-Turnier verpasste Lisa Chukwuma den Fans eine Sektdusche. Foto: vn/steurer
Nach ihrem ersten Triumph bei einem A-Cup-Turnier verpasste Lisa Chukwuma den Fans eine Sektdusche. Foto: vn/steurer
Die in blau gekleideten Kanadier Christian Redmann (am Netz) und Maverick Hatch (r.) siegten bei den Herren. Foto: VN/Stiplovsek
Die in blau gekleideten Kanadier Christian Redmann (am Netz) und Maverick Hatch (r.) siegten bei den Herren. Foto: VN/Stiplovsek