Dufner machte „Blackout“ vergessen

Sport / 12.08.2013 • 21:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Jason Dufner stemmt stolz die Wanamaker-Trophy. Foto: reuters
Jason Dufner stemmt stolz die Wanamaker-Trophy. Foto: reuters

Erster Major-Titel für den Amerikaner bei den PGA-Championship.

golf. Nachdem die großen Favoriten wie Tiger Woods oder Phil Mickelson schon vor der Schlussrunde der 95. US PGA Championship geschlagen waren, jubelte am Ende Jason Dufner. Der 36-jährige Amerikaner gewann mit zwei Schlägen Vorsprung auf seinen Landsmann Jim Furyk die mit 8 Mill. Dollar dotierte Veranstaltung in Rochester und damit sein erstes Major-Turnier.

1,455 Mill. Dollar Preisgeld und die nach ihrem Begründer benannte Wanamaker-Trophy gingen damit an einen Mann ohne erkennbare Emotionen. Dufner spielte die Finalrunde staubtrocken und so souverän, dass er sich auf den letzten zwei Spielbahnen jeweils Bogeys erlauben konnte und mit seiner abschließenden 68er-Runde trotzdem problemlos gewann. Vor zwei Jahren war das noch anders gewesen, da hatte Dufner seinen Riesenvorsprung noch bei den Schlusslöchern verspielt.

Verhaltener Jubel

Nach dem Triumph fiel der Jubel dennoch relativ verhalten aus. „Mein Name steht jetzt auf diesem Pokal. Das kann mir keiner mehr nehmen“, sagte Dufner und gab der Trophäe zärtlich ein Küsschen. Wuschelkopf Dufner ist der 19. verschiedene Sieger bei den vergangenen 21 Major-Turnieren. Sein Meisterstück hatte Dufner bereits in der zweiten Runde abgeliefert. Mit 63 Schlägen stellte er auf dem Platz des Oak Hill Country Clubs einen Platz- und Rundenrekord auf, mit dem er gleichzeitig die Bestmarke für ein Major-Turnier egalisierte.