Sportdirektor-Sessel bleibt weiter vakant

Sport / 12.08.2013 • 19:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

DFB-Wunschkandidat Flick will bis nach der WM in Brasilien warten.

Fussball. Eigentlich wollte Hansi Flick nur über das neue Trainingssystem „miCoach Elite“ sprechen, mit dem die deutschen Fußballstars für den Weg nach Brasilien fitgemacht werden. Dann aber ging es nach dem Vortrag des Kotrainers von Joachim Löw vor dem öffentlichen Training der Nationalmannschaft in Mainz mehr um seine Perspektiven als DFB-Sportdirektor. Flick, 48 und nun im achten Jahr der wichtigste Helfer des deutschen Bundestrainers, ist der Topkandidat auf den vakanten Posten im Verband. „Es hat mich stolz gemacht, dass die Anfrage da war“, sagte der Löw-Assistent.

Eine schnelle Entscheidung über den Wechsel von der Trainerbank in den Direktorensessel schloss Flick aus. „Es ist klar, dass ich bei allen positiven Ratschlägen alleine entscheide. Für mich ist erstmal wichtig, das Spiel gegen Paraguay zu absolvieren und die WM-Qualifikation in trockene Tücher zu bringen“, sagte der gebürtige Heidelberger.