Papst traf Messi und Co.

Sport / 13.08.2013 • 21:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Audienz im Vatikan vor dem heutigen Länderspiel zwischen Italien und Argentinien.

Fussball. Rund 200 Spieler, Manager und Funktionäre der Verbände Italiens und Argentiniens sind im Vatikan mit Papst Franziskus zusammengetroffen. Die Begegnung zwischen dem Papst und Weltstars des Fußballs wie Lionel Messi, Gonzalo Higuain, Mario Balotelli und Gianluigi Buffon fand einen Tag vor einem zu Ehren des Pontifex organisierten Testspiels der mehrmaligen Weltmeister statt. Dem Match im römischen Olympiastadion wird Franziskus jedoch nicht beiwohnen.

„Zum Glück ist es ein Freundschaftsspiel. Für mich wäre es sonst schwierig zu entscheiden, welche Mannschaft ich anfeuern sollte“, sagte der Papst lächelnd beim Treffen im Apostolischen Palast. Franziskus appellierte an die Spieler, immer ihre Menschlichkeit zu bewahren. „Auch wenn ihr bekannt seid, bleibt immer Menschen im Sport und im Leben“, mahnte der Heilige Vater. Die Spieler sollten Sport als „Geschenk Gottes“ und als Möglichkeit erleben, die eigenen Talente zu verwerten. Er warnte vor Rassismus und Diskriminierung in den Stadien.

Die Delegationen schenkten Franziskus als Zeichen der Freundschaft ihrer beiden Länder einen Olivenbaum, der später in den Vatikanischen Gärten eingepflanzt werden soll. Man möge für ihn beten, auf dass er seine „Partie“ als Kirchenoberhaupt gewissenhaft und mutig ausführen könne, bat Franziskus die versammelte Menge. Initiiert wurde das Match zwischen Italien und Argentinien vom italienischen Nationaltrainer Cesare Prandelli. Das bisher letzte Länderspiel der beiden Mannschaften hatte 2001 stattgefunden. Damals siegten die Südamerikaner mit 2:1.

Zwei besondere Duelle

Besonderes Augenmerk gilt auch den Spielen in London bzw. Basel. Xherdan Shaqiri und Co. wollen den ConfedCup-Sieger (mit Neymar) ärgern, zudem gibt es das Duell mit den Bayern-Kollegen Dante und Luis Gustavo. Auf der Insel kommt es zum 111. Duell der „alten Feinde“ – erstmals seit 1999 treffen England und Schottland aufeinander.