Auch Vojta enttäuschte bei der WM

Sport / 14.08.2013 • 22:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schlechtes Finish, im Vorlauf über 1500 Meter nur Rang 28 und ausgeschieden.

leichtathletik. Die angepeilte Überraschung ist ausgeblieben. Wie für Diskuswerfer Gerhard Mayer (18.) ist auch für 1500-m-Läufer Andreas Vojta bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau das Aus schon im Vorkampf gekommen. Der Niederösterreicher landete in der Vorlaufgesamtwertung an 28. Stelle, 24 stiegen ins Halbfinale auf. „Die letzten 300 m waren einfach schlecht“, packte sich der 24-Jährige selbst kritisch an.

Nur zwei Athleten aus Österreich hatten die Reise zum Saisonhighlight angetreten und damit das kleinste ÖLV-Team aller Zeiten gestellt. Nach dem durchaus erfolgreichen Jahr 2012 mit Schrott auf Platz vier bei der EM in Helsinki und acht bei Olympia in London, Mayer auf sieben und Vojta auf zehn (beide EM) kam ergebnistechnisch wieder der Hammer.

Mayer und Vojta blieben beide unter den Erwartungen, jeweils eine Runde weiterzukommen war das Ziel gewesen. „Das Ende war zu schlecht, ganz einfach. Am Anfang habe ich mich an den ersten drei orientiert, damit ich mitgehen kann, wenn was passiert. In der letzten Runde bin ich ein bisschen nach hinten gereiht worden. Es hat von der Endgeschwindigkeit her nicht gereicht, da war ich ganz einfach zu schwach. Die Beine haben gefehlt. Es war nicht das, was ich mir hinten raus bei so einem Tempo erhofft habe“, sagte Vojta.

Bei der EM in Zürich 2014 werden wir sicher mit einem größeren und stärkeren Team auftreten.

ÖLV-Präsident Ralph Vallon