Ländle-Power in der Bundesliga

Sport / 18.08.2013 • 20:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
SV Grödig-Trainer Adi Hütter bleibt mit seiner Mannschaft weiterhin die Überraschung der Bundesliga. gepa
SV Grödig-Trainer Adi Hütter bleibt mit seiner Mannschaft weiterhin die Überraschung der Bundesliga. gepa

Das Match Grödig gegen Wolfsberg war gleichzeitig auch ein Vorarlberger-Duell.

fussball. (VN-mkr) Von der Papierform her war die Begegnung zwischen BL-Aufsteiger SV Grödig und dem Wolfsberger AC eigentlich ein vorgezogenes Duell gegen den Abstieg. Doch Grödig, das Überraschungsteam vor den Toren Salzburgs, stand vor dem Anpfiff auf Platz zwei der Tabelle – und so blieb es nach dem trefferreichen 4:3-Heimsieg auch. Somit ist die Truppe von Trainer Adi Hütter der erste Verfolger von RB Salzburg.

Auffällig dabei war der große Anteil an Spielern und Trainern mit direktem bzw. indirektem Bezug zum Ländle. Auf der Grödiger Seite standen mit Tormann-Shootingstar Kevin Fend (Ex-Altacher) und Coach Adi Hütter zwei gebürtige Vorarlberger am Feld. Dazu kamen noch Mario Leitgeb, Sascha Boller (beide Ex-Austria-Lustenauer), Tomi und Ione Cabrera (beide Ex-Altacher), die allesamt in den letzten Jahren für einen Klub aus dem westlichsten Bundesland Österreichs spielten. Im Kader der Kärntner sind die Namen von Trainer Slobodan Grubor, einst Spieler bei SW Bregenz und Coach beim FC Lustenau, und den drei gebürtigen Vorarlberger – Mittelfeldstratege Michael Liendl, Defensivmann Dario Baldauf und Stürmer Sandro Gotal – bestens bekannt. Mit Alex Kofler, Danijel Micic, Daniel Dunst (alle drei Ex-Austria-Lustenauer) und Gernot Suppan (Ex-Altacher) sind insgesamt gleich acht Akteure mit Ländle-Vergangenheit beim WAC angestellt.

Interessantes Detail am Rande: Geleitet hat diese BL-Partie der Dornbirner Robert Schörgenhofer. Er wurde an der Linie von Michael Baumann aus Kennelbach unterstützt. Damit wurde in diesem Match fast alles, was fußballerisch aus dem Ländle kommt, aufgeboten. Nur der Ex-Altacher Mathias Koch war mit seinen Klub Wr. Neustadt bei der 0:5-Schlappe gegen Meister Austria Wien dabei. Doch der Altenstädter musste 90 Minuten auf der Bank Platz nehmen.

Ich schaue meinem Team gern beim Spielen zu.

adi Hütter
Schiri Schörgenhofer trennt Kevin Fend (r.) von Jacobo. Foto: gepa
Schiri Schörgenhofer trennt Kevin Fend (r.) von Jacobo. Foto: gepa