Kuss auf Siegerpodest kein politischer Protest

Sport / 20.08.2013 • 21:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

leichtathletik. Nach ihrem Kuss bei der Leichtathletik-WM haben zwei russische Weltmeisterinnen empört Berichte zurückgewiesen, sie hätten mit der Aktion gegen das umstrittene Anti-Homosexuellen-Gesetz in ihrem Land protestiert. Solche Berichte seien beleidigend, sagte Xenia Ryschowa aus der siegreichen Staffel über
4 x 400 m der Agentur Itar-Tass. Der Kuss auf dem Siegerpodest sei der großen Aufregung nach dem unerwarteten Erfolg geschuldet gewesen.

Die 26-Jährige hatte am Samstag im Moskauer Luschniki-Stadion ihre Teamkollegin Tatjana Firowa auf den Mund geküsst. Kreml-Chef Wladimir Putin hatte unlängst „Homosexuellen-Propaganda“ verboten. Per Gesetz stehen damit positive Äußerungen vor Minderjährigen über gleichgeschlechtliche Lebensweisen unter Strafe.