Früh unter Druck setzen

Sport / 22.08.2013 • 19:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
AKA-Spieler Matthias Flatz steht vor seinem ersten Einsatz. knobel
AKA-Spieler Matthias Flatz steht vor seinem ersten Einsatz. knobel

Austria-Trainer Helgi Kolvidsson betrachtet Liefering-Spiel als „ernsten Test“.

Fussball. (VN-cha) Wenn um 18.30 Uhr im Reichshofstadion der Anpfiff ertönt, dann trifft die beste Offensive (Liefering) auf die beste Defensive (Austria). „Wir haben die Routiniers“, nennt Lustenaus Coach Helgi Kolvidsson, dessen Priorität dem Defensivverhalten gilt, als Vorteil. Das heißt für den Isländer: Den Gegner früh unter Druck setzen, den „richtigen Druck an der richtigen Stelle“. Richtiges Defensivverhalten bedeutet für den 41-Jährigen jedenfalls nicht, sich nur hinten hineinstellen. „Wir wollen agieren“, sagt Kolvidsson und nennt dafür als Grundvoraussetzung die Laufarbeit und: „Wir müssen nach Balleroberung sehr konzentriert sein.“ In Sachen Jugend-Regelung aber ist er aufgrund der Verletzungen von Bulut, Fall, Hefel, Kühne und Grabher eingeschränkt. Mit Abu Bakarr Kargbo (20) und AKA-Spieler Matthias Flatz (17) stehen ihm nur zwei Spieler zur Verfügung, die die Liga-Regel erfüllen. Ersterer wird gegen Liefering wohl den Vorzug bekommen, denn Kolvidsson traut dem ehemaligen deutschen Nachwuchs-Teamspieler einiges zu: „Er ist robust, schnell und hat einen guten Schuss. Es muss nur der Knoten platzen.“