Der erste Schlagabtausch

Sport / 23.08.2013 • 21:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
So wie im zweiten und dritten Duell der HLA-Finalserie 2012/13 wollen die „Roten Teufel“ vom Bodensee (im Bild Teamspieler Dominik Schmid) die Fivers Margareten in die Knie zwingen. Foto: VN/Stiplovsek
So wie im zweiten und dritten Duell der HLA-Finalserie 2012/13 wollen die „Roten Teufel“ vom Bodensee (im Bild Teamspieler Dominik Schmid) die Fivers Margareten in die Knie zwingen. Foto: VN/Stiplovsek

Meister Alpla HC Hard will heute beim Supercup in Traun die Fivers erneut bezwingen.

Handball. (VN-jd) Es ist angerichtet für den ersten Schlagabtausch der beiden dominierenden Mannschaften der vergangenen Saison in der Handball-Liga Austria. Im Saison-Eröffnungsspiel heute (20.15 Uhr, live ORF Sport+) in Traun treffen Meister Alpla HC Hard und ÖHB-Cupsieger und Vizemeister Fivers Margareten aufeinander. Von allen Handballfans und -experten wird der erste direkte Vergleich der beiden Topteams mit Spannung erwartet, zählen beide Klubs doch erneut zu den heißesten Anwärtern auf die Krone im nationalen Männer-Handball.

Nagelprobe für CL-Partien

Wie üblich versuchen beide Trainer im Vorfeld keinen zusätzlichen Druck aufzubauen. Hard-Meistermacher Markus Burger: „Natürlich fahren wir mit dem Vorhaben nach Traun, so wie im Vorjahr den Supercup zu holen. Auf jeden Fall wird es ein willkommener Härtetest für den ersten Höhepunkt der kommenden Saison.“ Burger spricht damit die erste Nagelprobe der „Roten Teufel“ vom Bodensee in einer Woche in der Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League an. Der regierende HLA-Titelträger trifft dabei im Halbfinale am 31. August in Novi Sad auf den gastgebenden RK Vojvodina (Srb). Sollten Bernd Friede und Co. diese Hürde meistern, würde man im finalen Duell einen Tag später auf den Sieger der Partie zwischen dem RK Banja Luka aus Bosnien-Herzegowina und dem ukrainischen Meister HC Motor Zaporozhye treffen. Die Chance, zum zweiten Mal nach 2003 in der Gruppenphase der Königsklasse zu spielen, beziffert Burger mit 40:60. „Wir haben zwar einige Informationen über die Gegner. Doch vor Ort sieht es zumeist doch etwas anders aus. Es werden auf jeden Fall zwei Partien, in denen wir unsere Leistungsgrenze überspringen müssen. „Schon allein aus diesem Grund dürfen wir uns in der Begegnung gegen die Fivers auf keine Härteeinlagen einlassen. In Novi Sad wird jeder Spieler benötigt“, so Burger.