Mehr als nur ein Prestige-Derby

Sport / 23.08.2013 • 21:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hard-Kapitän Markus Grabherr ist nur einer von sieben Spielern, die heute im Derby nur Zuseher sind. VN-Lerch
Hard-Kapitän Markus Grabherr ist nur einer von sieben Spielern, die heute im Derby nur Zuseher sind. VN-Lerch

Duelle zwischen Hard und SW Bregenz haben eine lange Tradition in der Fußballgeschichte.

Fussball. Das Bodensee-derby zwischen Hard und den Schwarz-Weißen aus Bregenz erhitzt die Gemüter. Die Emotionen gehen schon vor dem Anpfiff heute um 17 Uhr hoch. In Hard spricht man vom „Spiel des Jahres“, in Bregenz ärgert man sich noch immer über die SR-Entscheidungen der letzten beiden Spiele (Meisterschaft, VFV-Cup). Das Wichtigste aber: Der Verlierer der Partie wird den Anschluss an das Tabellen-Mittelfeld verlieren.

Das Problem der Hausherren: Auch gegen Bregenz muss Trainer Oliver Schnellrieder zumindest auf sieben Stammspieler verzichten. „Wir haben auch in der letzten Saison mit dem letzten Aufgebot gegen Bregenz gewonnen, warum also nicht auch dieses Mal“, macht der Coach seinen Schützlingen Mut. Wichtig ist es aus seiner Sicht, die Zweikämpfe auch anzunehmen und das SW-„Dreieck“ Joppi (24)/Topduman (24)/Mujic (23) in den Griff zu bekommen. Im Tor der Harder erhält Youngster Kevin Defranceschi den Vortritt gegenüber Routinier Ingo Türr.

Bei Bregenz wollen die Spieler ihrem Trainer ein verspätetes Geburtstagsgeschenk bereiten. Dazu braucht es aber Tore. Und diese gelangen der Elf von Mladen Posavec, der vor zwei Tagen seinen 42. Geburtstag feierte, in dieser Saison noch in keinem Derby.

Trotz vieler Absenzen verfügt Hard über eine schlagkräftige Elf.

Mladen Posavec