Michelin überlegt Comeback

Sport / 25.08.2013 • 18:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wenig Verständnis für Michelin: Pirelli-Boss Paul Hembery (r.). Foto: epa
Wenig Verständnis für Michelin: Pirelli-Boss Paul Hembery (r.). Foto: epa

Pirelli-Chef Paul ­Hembery sauer auf französischen ­Reifenproduzenten.

formel 1. Eine mögliche Rückkehr des französischen Reifenherstellers Michelin in die Formel 1 stößt bei Ausrüster Pirelli in der aktuellen Situation auf wenig Verständnis. Nachdem bereits seit geraumer Zeit über ein Michelin-Comeback spekuliert wurde, sollen sich Verantwortliche des französischen Herstellers Medienberichten zufolge schon bald mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone treffen.

Pirellis Motorsportchef Paul Hembery bezeichnete ein Angebotsduell zwischen den beiden Herstellern zum aktuellen Zeitpunkt als absurd. „Wenn man das machen will, muss man das im September vergangenen Jahres machen“, sagte Hembery. Denn viel Zeit, um die Reifen für die neue Saison herzustellen und an die Regelreform mit der Rückkehr der Turbomotoren anzupassen, bleibt nicht.

Bereits Verträge vereinbart

Jeder würde in dieser Situation lächerlich aussehen, befürchtet Hembery, dessen Arbeitgeber mit dem Rechte­inhaber der Formel 1 und fast allen Teams bereits einen Vertrag fürs kommende Jahr unterschrieben hat. Wer letztlich aber Ausrüster wird, liegt in der Entscheidungsgewalt des Internationalen Automobilverbandes (FIA) mit seinem französischen Präsidenten Jean Todt. Michelin soll bei Todt bereits sein Interesse bekundet haben.