Allein auf der Bühne

Sport / 29.08.2013 • 21:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nach der Pleite des FC Lustenau hat sich das Aufeinandertreffen von zwei Vorarlberger Profimannschaften auf Altach und die Austria reduziert. Den beiden erfolgreichsten Ländle-Klubs der letzten Jahre gehört nun die ganze Bühne und es bleibt zu hoffen, dass sowohl Altach als auch Lustenau diese Chance nützen und Werbung für den Fußballsport betreiben. Das beginnt bei den Spielern und setzt sich auf den Zuschauerrängen fort. Gerade dort können die Fans beider Teams, trotz aller Rivalität, heute beweisen, dass es in Vorarlberg keine mächtigen Trenngitter braucht, um ein Derby in Live-Atmosphäre zu erleben.

Altach-Präsident Johannes Engl hat den Austrianern symbolisch die Hand gereicht, indem er bei der BH durchsetzte, dass ein Gästekäfig nicht notwendig ist. Nach anfänglichem Zögern haben die Austria-Fans dieses Angebot nun doch angenommen und wollen heute auf der Nordtribüne ihre Mannschaft lautstark anfeuern. Dasselbe gilt für die Altach-Anhänger auf der anderen Seite des Stadions. Wenn dann die bewegenden Momente auf dem Spielfeld im Kanon der Fangesänge mitschwingen, wäre der Sieg für den Fußball perfekt. Denn es gibt immer noch auf beiden Seiten Anhänger, die extra nicht ins fremde Stadion kommen, weil sie den gegnerischen Verein mit dem Kauf einer Eintrittskarte finanziell nicht unterstützen wollen.

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