Nur eine Momentaufnahme

Sport / 06.10.2013 • 22:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Bulldog-Cracks Martin Oraze, Adam Dennis und Brett Sonne blocken mit vereinten Kräften gegen Wien-Stürmer Rafael Rotter. Foto: gepa
Die Bulldog-Cracks Martin Oraze, Adam Dennis und Brett Sonne blocken mit vereinten Kräften gegen Wien-Stürmer Rafael Rotter. Foto: gepa

Drei Siege in Serie für Dornbirn – und jetzt warten in dieser Woche drei Heimspiele.

eishockey. (VN-ko) Neun Runden sind gespielt in der Erste Bank Eishockey Liga, auf dem Konto des Dornbirner EC stehen zehn Punkte. Die Mannschaft von Dave MacQueen ist im Vergleich zur letzten Saison drei Punkte besser dran. Und in der Tabelle von Platz elf (2012) auf Rang sieben vorgerückt.

Fortschritte sind vor allem im defensiven Bereich erkennbar. Waren es vor zwölf Monaten noch 39 Gegentreffer, so sind es derzeit nur 31. Goalie Adam Dennis musste in den letzten drei Partien lediglich sieben Mal hinter sich greifen – bei 113 Schüssen auf seinen Kasten.

Verlässliche Legionäre

Die aktuelle Statistik verrät auch: Mittlerweile sind alle Bulldogs-Legionäre in der Liga „angekommen“. Kapitän Patrick Jarrett verwertete beim 4:2-Sieg in Fehervar den wichtigen Penalty zur 3:2-Führung. Brett Sonne ließ sich in Wien mit Philippe Lakos auf eine Boxeinlage ein – danach steuerte er zwei Treffer zum 4:3-Erfolg bei. Und Graham Mink erzielte sowohl in Wien als auch in Fehervar jeweils das vierte Tor. Luciano Aquino ging als Schütze in der Fremde zwar leer aus, leistete aber bei fünf der acht Treffer die Vorarbeit. Beeindruckend bleibt die Ausbeute im Überzahlspiel: 12 Tore in 43 Versuchen, das macht mit fast 28 Prozent Rang eins.

In dieser Woche geht das intensive Programm für den Dornbirner EC mit drei Heimspielen weiter – gegen Bozen (Dienstag), Graz (Freitag), und Znojmo (Samstag) sollten weitere Punkte eingefahren werden. Denn in der Tabelle geht es eng her: Das Mittelfeld ist breit gefächert, Fehervar als Elfter ist nur sieben Zähler von Leader Linz entfernt. Da kann man sich ebenso schnell oben als auch unten wiederfinden.

Für Alexander Kutzer ist das Hoch eine Momentaufnahme, der Manager hält den Puck flach: „Ich bin nicht in Panik verfallen, als es nicht so gut gelaufen ist. Und ich verfalle auch nicht in eine Euphorie, wenn wir jetzt zwei Auswärtsspiele gewonnen haben. Klar ist: Die Mannschaft hat Fortschritte gemacht. Aber ich weiß, dass noch nicht alle ihr Potenzial ausschöpfen.“ ##Heimo Kofler##

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