„Die Spieler riechen den Braten“

Sport / 07.10.2013 • 21:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Volle Kraft voraus in Richtung Schweden-Partie hieß es zum Auftakt der Vorbereitung auch für Christian Fuchs (l.) und Florian Klein. Foto: apa
Volle Kraft voraus in Richtung Schweden-Partie hieß es zum Auftakt der Vorbereitung auch für Christian Fuchs (l.) und Florian Klein. Foto: apa

Für das ÖFB-Team stehen nun die entscheidenden WM-Qualifikations-Partien an.

fussball. Das ÖFB-Team hat gestern in Wien mit den Vorbereitungen für die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen Schweden (Freitag, 20.45 Uhr) und Färöer (nächsten Dienstag) begonnen. Teamchef Marcel Koller registrierte bereits in der ersten Trainingseinheit die große Vorfreude seiner Schützlinge auf die Partie gegen Ibrahimovic und Co. „Die Spieler riechen den Braten, deswegen gehe ich davon aus, dass sie Vollgas geben werden“, sagte der Coach. Österreich hat zwei Partien vor Schluss bei einer besseren Tordifferenz drei Punkte Rückstand auf Schweden. Daher könnte am Freitag auch ein Remis für Platz zwei reichen, sofern das letzte Match in Torshavn gegen die Färöer gewonnen wird und Deutschland gleichzeitig in Schweden gewinnt.

Diese Ausgangsposition könnte dazu führen, dass die ÖFB-Auswahl in Schweden nicht das allerletzte Risiko nimmt, sollte es kurz vor Schluss unentschieden stehen. „Das ist vom Spielverlauf abhängig und wird kurzfristig besprochen“, erklärte Koller. Doch selbst wenn am Ende ein Remis in Schweden zum zweiten Gruppenplatz reichen sollte, ist die Teilnahme am WM-Play-off am 15. und 19. November noch keinesfalls fix – in diesem Fall droht nämlich das Out als schlechtester Gruppenzweiter. „Darüber machen wir uns keine Gedanken. Wenn es so ist, werden wir das schon mitbekommen.“

Intensiver beschäftigt sich Koller derzeit mit der physischen Verfassung seiner Kicker. Bei Christian Fuchs und Julian Baumgartlinger, die zuletzt wegen Knieproblemen wochenlang gefehlt hatten, verlief die leichte Einheit am Vormittag ohne Probleme. David Alaba stieß wegen des sonntäglichen Oktoberfest-Besuchs seines Klubs erst zum Mittagessen zu seinen ÖFB-Kollegen. „Er hatte zuletzt alle drei Tage ein Match, von daher ist es gut, wenn er einmal auf andere Gedanken kommt“, meinte Koller.

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