Gegen den HC Bozen bringt Geduld die Rosen

Sport / 07.10.2013 • 21:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Dornbirn will heute (19.15 Uhr) gegen den Liga-Einsteiger die Erfolgsserie fortsetzen.

eishockey. (VN-ko) Fünf Heimspiele in den nächsten 14 Tagen für Dornbirn in der Erste-Bank-Eishockeyliga drei stehen gleich diese Woche an. Für das Team von Dave MacQueen gilt es, die letzten guten Resultate zu bestätigen: drei Siege landete man in Serie – dabei bog man Meister KAC und Vizemeister Vienna Capitals. „Das sind natürlich nicht Siege, die selbstverständlich sind“, sagt MacQueen. „In Wien zu gewinnen ist als ein besonderes Ereignis zu betrachten.“

Stabile Abwehr

Zum Auftakt der Heimspielserie kommt Langzeit-Leader Bozen in die Messeeishalle. „Das wird ein Geduldsspiel“, weiß MacQueen. „Wir dürfen uns defensiv keine Blöße geben, keine Konter zulassen, Bozen nützt jeden Fehler eiskalt aus.“ Die Bulldogs legten im Training das Augenmerk auf die Abwehrarbeit: „Jeder Gegner, der vor unser Tor kommt, muss wissen: Diese Zone gehört uns, das kommt einer Kriegserklärung gleich.“

Für Bozen-Trainer Tom Pokel, der in Vorarlberg wohnt und als italienischer Teamtrainer die Dornbirner Dennis Adam und Luciano Aquino besonders gut kennt, ist die Partie ein kleines Heimspiel. „Ich freue mich darauf, das ist etwas Besonderes.“ Pokel kam zum letzten Mal vor fünf Jahren als Coach von Zell am See für ein Duell nach Dornbirn. „Ich war damals bis Weihnachten Tabellenführer“, erinnert er sich zurück. Dorthin will er jetzt mit Bozen: „Dann dürfen wir uns aber nicht wieder selbst schlagen, so wie im ersten Spiel in Bozen.“ Ein 4:1 wurde verspielt, Dornbirn setzte sich am Ende im Penaltyschießen mit 5:4 durch. Hohes Tempo und schnörkelloses Spiel machen die Füchse gefährlich. Und die individuelle Klasse: Sebastien Pieche wird mit drei Toren und acht Assists als Punktebester Verteidiger geführt, Stürmer Mark Santorelli ist der produktivste Vorbereiter der Liga. ##Heimo Kovfler#

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