22 Plätze sind noch frei

Sport / 10.10.2013 • 21:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Auch den Engländern (im Bild Theo Walcott) steht in der Gruppe H trotz Tabellenführung noch ein harter Kampf bevor. Foto: reuters
Auch den Engländern (im Bild Theo Walcott) steht in der Gruppe H trotz Tabellenführung noch ein harter Kampf bevor. Foto: reuters

Auf den Kontinenten geht die WM-Qualifikation nun in die heiße Phase.

fussball. Zehn Mannschaften haben bereits vor dem Ende der Qualifikation das Ticket für die WM-Endrunde in Brasilien sicher. 22 Plätze sind noch offen. Ein Überblick über den Modus und die bereits qualifizierten Teams:

Europa: Die Qualifikation mit den meisten Mitgliedsverbänden: Von 53 Teams dürfen am Ende 13 nach Brasilien reisen. Die Sieger der neun Gruppen sind qualifiziert. Der schlechteste Zweitplatzierte aller Gruppen ist raus, die anderen acht spielen mit Hin- und Rückpartie die weiteren vier zu vergebenden Plätze aus. Qualifiziert haben sich bereits Italien und die Niederlande. Auch Deutschland, Spanien, Belgien, Russland und der Schweiz dürfte das Ticket wohl sicher sein. Einige „Kaliber“ müssen noch zittern. Allen voran England, das sich trotz Tabellenführung in der Gruppe H keinen Ausrutscher mehr leisten darf. Auch für Portugal gilt in der Gruppe F mit Russland: Verlieren verboten. In der Gruppe D, wo die Niederlande schon durch ist, streitet mit Ungarn, der Türkei und Rumänien ein Trio um einen Relegationsplatz. In der Gruppe B, die von Italien dominiert wurde, dürfen Bulgarien, Dänemark, Tschechien und Armenien noch auf das Erreichen des Play-offs hoffen.

Afrika: Insgesamt 52 Mitgliedsverbände spielen um fünf Plätze. Die zehn Gruppen-Ersten kämpfen letztlich mit Hin- und Rückspiel um die WM-Tickets. Folgende Paarungen stehen an: Burkina Faso – Algerien, Elfenbeinküste – Senegal, Äthiopien – Nigeria, Tunesien – Kamerun, Ghana – Ägypten.

Südamerika: Da WM-Gastgeber Brasilien gesetzt ist, bestreiten neun Teams in einer Gruppe die Qualifikation. Die ersten vier fahren ebenfalls nach Brasilien. Der Gruppen-Fünfte muss im interkontinentalen Entscheidungsspiel gegen den Sieger des asiatischen Play-off-Spiels um den fünften Startplatz (Jordanien) ran. Sportlich hat Argentinien das Ticket bereits gelöst. Auf dem zweiten Gruppenplatz liegt derzeit Kolumbien vor Chile, Ecuador und Uruguay.

Asien: 43 Teams sind angetreten. Geschafft haben es Australien, Iran, Japan und Südkorea. Jordanien sicherte sich in einem kontinentalen Play-off das K.o.-Duell gegen den Fünften aus Südamerika.

Nord- und Mittelamerika: 35 Mannschaften, drei direkte Tickets, eines für die Play-offs. Die USA und Costa Rica stehen als Endrundenteilnehmer fest. In der finalen Gruppenphase kämpfen sechs Teams um die Plätze. Die ersten drei sind weiter, der Vierte spielt gegen den Playoff-Qualifikanten aus Ozeanien (Neuseeland). Derzeit liegt Honduras auf Platz drei. Vierter ist Panama, gefolgt von Mexiko und Jamaika. Mexiko droht erstmals seit 24 Jahren in der Qualifikation für eine WM zu scheitern. Eine Niederlage gegen Panama könnte schon das Aus bedeuten.

Ozeanien: Für elf Mitgliedsverbände ging es um einen Play-off-Platz gegen den Vierten der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Region. Geschafft hat es Neuseeland.

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