Eigene Akteure als Trumpfkarte

Sport / 10.10.2013 • 20:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die beiden ÖBV-Teamspielerinnen Elisabeth Baldauf (l.) und Alexandra Mathis führen die Equipe des UBSC Raiffeisen Wolfurt in der elften Erstligasaison an. Foto: hartinger
Die beiden ÖBV-Teamspielerinnen Elisabeth Baldauf (l.) und Alexandra Mathis führen die Equipe des UBSC Raiffeisen Wolfurt in der elften Erstligasaison an. Foto: hartinger

UBSC Wolfurt und BC Montfort Feldkirch starten morgen mit Heimspielen in die Saison.

Badminton. Nach zwei Vizemeistertiteln werden beim Raiffeisen UBSC Wolfurt nun kleinere Brötchen gebacken. Der Grund dafür ist die fehlende Nummer eins bei den Herren nach dem Wechsel von David Obernosterer in die 1. deutsche Bundesliga zum PTSV Rosenheim und der Absage seines etatmäßigen Nachfolgers Ivan Rusev. Der Bulgare zog es vor, nach der fixen Zusage und Freigabe doch nicht in Wolfurt zu spielen, und hat ein Engagement in Dänemark angenommen. Wolfurt-Sportchef Michael Vonmetz: „Mit etwas Abstand hält sich die Trauer in Grenzen. Wenn ein Spieler charakterlich so schwach ist und nicht zu seinem Wort steht, ist es besser, wenn er nicht bei uns spielt.“

Kein Ersatz mehr möglich

Da die Frist für eine Nennung eines Ersatzes bereits abgelaufen war, müssen die Hofsteiger ohne Legionär auskommen. „Wir werden aber ganz sicher nicht den Kopf in den Sand stecken und Trübsal blasen. Wir haben ein konkurrenzfähiges Team und mit etwas Glück ist der Einzug ins Halbfinale möglich. Der Klassenerhalt sollte auf jeden Fall kein Thema sein“, betont Vonmetz.

Der einzige Neuzugang der Wolfurter ist die 16-jährige Jugend-Teamspielerin Janine Lais, die in den letzten Saisonen bei Feldkirch in der 2. Liga erste Erfahrungen gesammelt hat.

Die Leistungsträger beim einzigen heimischen Vertreter in der Eliteliga sind so wie in der Vergangenheit die heimischen Akteure. Mit Elisabeth Baldauf, Alexandra Mathis und Lais haben die Wolfurter gleich drei Teamspielerinnen in ihren Reihen. „Lisi und Alex haben in den letzten Jahren bereits mehrfach bewiesen, dass sie in der Liga mit allen Gegnerinnen mithalten können und nur schwer zu besiegen sind“, betont Vonmetz.

Da mit Michaela Mathis (Wien) bzw. Sarina Kohlfürst (Linz) zwei weitere Vorarlbergerinnen bei ihren Klubs an vorderster Stelle gereiht sind, darf man sich heuer erneut über zahlreiche Ländle-Duelle bei den Damen in der Eliteliga freuen.

Top-4-Rang als Vorgabe

In der zweiten Leistungsstufe vertritt der BC Montfort Feldkirch die Farben Vorarlbergs. Nach Rang zwei (2011) und Platz drei in der letzten Saison will man auf jeden Fall wieder in den Top 4 des Endklassements landen, mit etwas Glück sollte sogar das Erreichen der Auf-/Abstiegsrunde möglich sein.

Die Absage von Rusev ist ärgerlich. Mit etwas Abstand hält sich die Trauer darüber aber in Grenzen.

Michael Vonmetz

Badminton

Die Endplatzierungen der Vorarlberger Vereine in der 1. Bundesliga

Jahr A B C

2012/13 2.

2011/12 2.

2010/11 5. 7.

2009/10 6.

2008/09 7. 6.

2007/08 5. 7.

2006/07 7. 8.

2005/06 9.

2004/05 5.

2003/04 5.

2002/03 4. 3.

2001/02 8. 4.

2000/01 8. 5.

1999/00 6.

1998/99 4.

Erklärung: A… UBSC Wolfurt, B… BC Montfort Feldkirch, C… UBSC Dornbirn

Quelle: www.badminton.at

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