Maximale Bereitschaft gefordert

Sport / 11.10.2013 • 19:59 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Bregenz-Kreisläufer Filip Gavranovic spielte letzte Saison mit Koper gegen den RK Maribor. Foto: VN/DS
Bregenz-Kreisläufer Filip Gavranovic spielte letzte Saison mit Koper gegen den RK Maribor. Foto: VN/DS

Bregenz will heute im Europacup-Duell gegen Maribor vor eigenem Publikum vorlegen.

Handball. Mit dem 28:22-Auswärtsieg und dem 38:28-Heimerfolg gegen KH Pristina aus dem Kosovo hat ÖHB-Rekordmeister Bregenz die erste Hürde bei der Rückkehr auf die europäische Bühne nach einjähriger Pause souverän gemeistert. In Runde zwei des EHF-Cups wartet auf die Festspielstädter nun aber ein weit schwererer Brocken. Um sich für die Runde der letzten 32 Mannschaften zu qualifizieren, müssen sich Lucas Mayer und Co. gegen den RK Maribor durchsetzen. Das erste Duell gegen den Viertplatzierten der letzten Saison in der slowenischen Eliteliga wird heute (19 Uhr) in der Handball-Arena angepfiffen, das Rückspiel findet am 19. Oktober statt.

Wie hoch die aktuelle Hürde für die Bregenzer ist, zeigt der Blick auf die letzte Europacup-Saison. Mit Siegen über HB Dudelange (Lux, Gesamtscore 66:52), KH Kopavogur (Isl, 77:50) und den RK Siscia (Cro, 64:52) qualifizierte sich Maribor für die Gruppenphase.

In der Vierergruppe ließen die Slowenen dann u. a. Wisla Plock (Pol) und Elverum (Nor) hinter sich und zogen hinter Gruppensieger Holstebro (Den) ins Viertelfinale ein. Dort verpasste Maribor denkbar knapp gegen Frisch Auf Göppingen die Qualifikation für das Finalturnier. Nach dem 26:26 zu Hause musste sich das Team von Coach Marko Sibila in Deutschland mit 30:31 geschlagen geben.

Einer, der den Gegner bestens kennt, ist Bregenz-Neuzugang Filip Gavranovic. Der Kreisläufer, in der letzten Saison beim RK Koper unter Vertrag, spielte zwei Mal gegen Maribor. Besonders gerne erinnert sich der 22-jährige Kroate an den 32:29-Heimsieg von Koper gegen Maribor am 24. Mai: „Es war mein Abschiedsspiel für Koper und mit dem Sieg haben wir Maribor noch in der Tabelle von Rang drei verdrängt. Jetzt will ich natürlich mit Bregenz meine persönliche Erfolgsbilanz gegen Maribor fortsetzen“, betont Gavranovic.

Der Kroate hat sich in den letzten Wochen intensiv um Infos über den Gegner gekümmert. „Es war nicht ganz einfach, doch mit einigen Umwegen konnte ich dann Coach Geir Sveinsson doch einige wichtige Details über Maribor geben.“

Sveinsson zuversichtlich

Was die Stärken und Schwächen des Gegners sind, wollte Sveinsson aber nicht verraten. „Sie sind ein körperlich robustes Team. Obwohl im Sommer einige Spieler den Verein verlassen haben, sind ihre Neuzugänge bereits gut integriert. Wir müssen vom Anpfiff an mit 110 Prozent zur Sache gehen, geduldig auf unsere Chance warten und dürfen Maribor nicht ins Spiel kommen lassen. Primäres Ziel ist ein Sieg, nach Möglichkeit mit einem gehörigen Polster für das Rückspiel“, betont der Isländer kämpferisch. „Es wird unsere maximale Bereitschaft erforderlich sein, um gegen Maribor zu bestehen.“

Handball

EHF-Cup der Männer 2013/14 Internet: www.eurohandball.com

2. Runde, Hinspiel

Bregenz HB – RK Maribor (SLO) heute, 19 Uhr

Handball-Arena Rieden, SR Yudchyta/Kot (BLR)

Rückspiel

RK Maribor (SLO) – Bregenz HB Samstag, 19. 10., 19 Uhr

Jauni Zavod „Dvorana Tabor“, SR Mata/Lopez (EDP)

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