Wer sind die besseren „Grünen“?

Sport / 11.10.2013 • 22:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Giftiges Grün: EHC-Verteidiger Ville-Veikko Väkeväinen. Foto: gepa
Giftiges Grün: EHC-Verteidiger Ville-Veikko Väkeväinen. Foto: gepa

Farbenzwist heizt das Derby zwischen dem EHC Lustenau und dem EHC Bregenzerwald an.

eishockey. (VN-ko) Die Farbe Grün als Aufreger. Genauer gesagt erregt Giftgrün die Gemüter Teile des Vorarlberger Eishockeys. Vor allem jene des EHC Bregenzerwald. „Der EHC Lustenau hat unsere Farbe geklaut“, sagt Wald-Präsident Guntram Schedler. Der grüne Farbton in den Dressen der Sticker ist in dieser Saison ziemlich schrill ausgefallen. Und ist damit – nach Ansicht des EHCB – ähnlich jenem der Vereinsfarben des EHC Bregenzerwald. Lustenau-Obmann Michael Fink kontert: „Grün-Gelb sind seit jeher unsere Klubfarben. Wir hatten nur während jener Zeit, als das Autohaus Oberscheider unser Hauptsponsor war, auf Schwarz-Gelb umgestellt. Wenn da jemand geklaut hat, dann war es der EHC Bregenzerwald.“

Was Fink vor dem Duell gegen die Wälder ärgert: „Wir müssen im Derby heute in Weiß spielen, weil Guntram Schedler bis heute keine neuen Dressen bestellt hat.“

Eine Serie geht zu Ende

Mit Humor nimmt Wald-Trainer Henrik Alfredsson den Farbenstreit: „Jetzt müssen wir halt im Derby zeigen, wer die besseren Grünen sind.“ Der schwedische Übungsleiter weiß, welch schwierige Aufgabe in der Rheinhalle wartet: „Der EHC gehört für mich zu den drei, vier TopTeams der Liga. Wir sind auf dem richtigen Weg, um zu punkten, müssen wir verdammt gut drauf sein.“

Drei Siege verbuchte der Bregenzerwald in Serie, Lustenau steht mit vier Erfolgen aus fünf Partien da. Die Sticker gehen ohne Ausfälle ins Duell, erstmals könnte auch wieder der langzeitverletzte Lukas Fritz mit von der Partie sein. „Das Duell mit dem letztjährigen Meister bietet uns eine gute Möglichkeit zu sehen, wo wir stehen“, sagt Coach Timo Keppo. „Ich hoffe, wir können unser Powerplay noch verbessern.“##Heimo Kofler##

Antti Kauppila in Forstgrün der Wälder. Foto: stiplovsek
Antti Kauppila in Forstgrün der Wälder. Foto: stiplovsek

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