„Verstecken, das geht nicht“

Sport / 13.10.2013 • 22:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Martin Fischer trifft heute in Runde eins des Erste Bank Open in Wien auf Routinier Radek Stepanek.

tennis. Martin Fischer ist als erster Spieler des Österreich-Quartetts beim heute mit dem Hauptbewerb beginnenden Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle im Einsatz. Der 27-jährige aus Wolfurt ist dank einer Wildcard dabei und bekommt es nicht vor 16.30 Uhr mit dem als Nummer fünf gesetzten Tschechen Radek Stepanek zu tun. Als Nummer 188 der Welt ist Fischer gegen die aktuelle Nummer 39 freilich Außenseiter.

Fischer bereitet sich seit Donnerstag intensiv auf dem Opticourt in der Stadthalle vor. „Ich bin ready für das Match“, sagte Fischer am Sonntag. „Ich erwarte einen offensiven Stepanek, er geht auch im Einzel sehr viel ans Netz“, weiß Fischer. Zum fünften Mal spielt Fischer, der vor drei Jahren mit Rang 117 sein bisheriges ATP-Hoch hatte, am Vogelweidplatz: 2006 hatte er Tommy Haas, 2008 Juan Martin Del Potro, 2010 Andreas Seppi zum Gegner und jeweils keinen Satz gewonnen, 2011 gegen den Deutschen Daniel Brands scheiterte er knapp 6:7 im dritten Satz.

Den Weg ans Netz suchen

Für Fischer wäre es also der erste Sieg in der Stadthalle, doch der 34-jährige Stepanek hat zuletzt nicht nur im Doppel stark gespielt. Der Tscheche ist ja im Doppel-Ranking als Sechster absolute Weltklasse, mit Challenger-Siegen Ende September in Orléans und Mons hat er aber auch im Single einen Aufwärtstrend zu verzeichnen. „Es gilt, sich nicht zu verstecken und auch den Weg ans Netz zu suchen“, verspricht Fischer, der Stepanek als einen „frontrunner“ bezeichnet. Also einen Spieler, der besonders gut spielt, wenn er vo­ran liegt. Darum sei es das Ziel, das Match so lange wie möglich ausgeglichen zu halten.

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