Fischer bleibt in Wien ohne Sieg

Sport / 14.10.2013 • 21:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Radek Stepanek mit 5:7, 3:6 unterlegen – der Wolfurter ist mit der Saison zufrieden.

tennis. Die erste Chance auf eine österreichische Achtelfinal-Beteiligung beim Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle ist dahin. Martin Fischer hat auch sein viertes Hauptfeldmatch am Vogelweidplatz verloren, gegen den bei Österreichs führendem Tennis-Event als Nummer fünf gesetzten Radek Stepanek unterlag er 5:7, 3:6.

Für Fischer war bei seinem siebenten Wien-Turnier mehr drinnen gewesen. In Satz eins kassierte er zwar dreimal ein Break, durchbrach aber jeweils postwendend Stepaneks Service. „Wenn man einen Weltklassespieler dreimal in einem Satz breakt, sollte das normal für einen Satzgewinn reichen“, meinte Fischer selbstkritisch. Speziell bei 4:4, auch bei 5:5 habe er aber gute Chancen auf eine Führung ausgelassen.

Nachdem letztlich das vierte Break gegen sich den Satzverlust bedeutet hatte, hielt Fischer zu Beginn des zweiten Durchgangs wieder voll dagegen. Bis zum 3:3 hatte der 27-Jährige noch alle Chancen, die restlichen Games in der 100 Minuten dauernden Partie gingen jedoch an den Weltranglisten-46. mit Wohnsitz Monte Carlo. Am Ende waren es sieben verlorene Aufschlagspiele bei Fischer, für den es heuer noch zu Challenger-Turnieren in Genf und Ortisei geht.

Um hundert Plätze verbessert

Mit seiner bisherigen Saison ist Fischer recht zufrieden, hat er doch von Weltranglistenplatz 299 aus seit Saisonbeginn mehr als 100 Plätze wettgemacht. „Es war schwer, bei Futures Punkte zu sammeln. Ich bin aber zur rechten Zeit auf Challenger umgestiegen und hatte ab Mitte März/Anfang April dort wieder um die Titel mitgespielt.“ Für 2014 hat er vorerst die Qualifikation bei den Australian Open im Plan, gesamt gesehen soll es für ihn erstmals in die Top 100 gehen.

„Das möchte ich noch einmal angreifen“, erklärte der Wolfurter. „Ich habe noch nicht das Gefühl, ich würde zu den Alten gehören. Wenn ich gesund und fit bleibe, habe ich noch ein paar Jahre.“

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