Stolze Serie soll halten

Sport / 17.10.2013 • 20:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Wal Fall (Mitte) und Co. möchten auch gegen die Vienna punkten und im zehnten Ligaspiel in Folge ungeschlagen bleiben. Foto: gepa
Wal Fall (Mitte) und Co. möchten auch gegen die Vienna punkten und im zehnten Ligaspiel in Folge ungeschlagen bleiben. Foto: gepa

Austria Lustenau will auch auswärts bei der Vienna das Team der Stunde bleiben.

fussball. So schnell geht es im Fußball. Startete Austria Lustenau noch extrem holprig in die Saison, spricht man in der Heute für Morgen Erste Liga derzeit vom „Team der Stunde“. Und dies zu Recht. Denn die Mannschaft von Trainer Helgi Kolvidsson leistete in den letzten neun Runden Beachtliches und blieb als einzige Mannschaft in diesem Zeitraum ungeschlagen. Fünf Siege und vier Remis schafften Patrick Salomon und Co., was die Lustenauer zum großen Jäger des Ländle-Konkurrenten SCR Altach werden ließ. In dieser Tonart soll es laut Kolvidsson auch weitergehen. Auch weil die Mannschaft die Länderspielpause voll nützen konnte und wieder einen Schritt nach vorne machte. Dieser soll sich heute beim Match auf der Hohen Warte bemerkbar machen.

Vienna kein leichtes Los

Doch Kolvidsson warnt vor dem Gegner, immerhin erstarkte die Vienna, seitdem Kurt Garger das Traineramt übernahm. „Ich ziehe den Hut vor Kurt Garger. Er hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Die Wiener spielen nun einen gepflegten und gefährlichen Fußball“, analysiert Kolvidsson den heutigen Gegner. Dennoch weiß er um die Stärke seines Teams, das vor Selbstvertrauen strotzt. „Die Jungs haben in der Länderspielpause richtig stark trainiert. Man merkt, dass sie hungrig auf Erfolg sind und unsere Serie fortsetzen möchten“, so der Coach. Sicherlich ein Pluspunkt, dass der Isländer nach der Rückkehr von Mario Bolter erneut ein eingespieltes Team auf das Spielfeld schicken kann. Die Mannschaft hat sich gefunden und agierte zuletzt oftmals extrem homogen. Für Kolvidsson war dies nur eine Frage der Zeit: „Es dauert eben etwas länger, bis sich eine Mannschaft finden kann. Von der Qualität der einzelnen Spieler waren wir im Klub aber immer überzeugt.“

Tour durch den Osten

Nach dem Match wird der Austria-Tross Quartier in Wien beziehen, da es am Montag bereits zum nächsten Auswärtsmatch in Horn kommt. Da ist es dem Trainer gerade recht, dass Sturm Graz am Sonntag bei Rapid Wien spielt. So kann sich die gesamte Mannschaft selbst live vor Ort ein Bild vom nächsten ÖFB-Cup-Gegner machen, bevor es am Sonntagabend nach Horn geht und die Vorbereitung auf das Liga-Match beginnt. Um eben die stolze Serie fortzusetzen.

Die Vienna spielt derzeit einen gepflegten Fußball. Das macht sie gefährlich und unberechenbar.

Helgi kolvidsson

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