Die Linzer bleiben ein Angstgegner

Sport / 18.10.2013 • 22:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Graham Mink (l.) und Brett Sonne (r.) bekamen Patrick Spannring und Co. nicht in den Griff. Foto: GEPA
Graham Mink (l.) und Brett Sonne (r.) bekamen Patrick Spannring und Co. nicht in den Griff. Foto: GEPA

Ersatzgeschwächte Dornbirner verloren auswärts gegen Linz mit 1:4.

eishockey. Dornbirns Negativserie gegen Linz geht weiter: Auch im siebten Aufeinandertreffen in der Erste Bank Liga, zugleich das dritte in der heurigen Saison, zogen die Messestätter gegen die Stahlstädter den Kürzeren. Coach Dave MacQueen standen nach den krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen von Olivier Magnan, Kevin Montgomery und Robert Lembacher nur noch vier Verteidiger zur Verfügung. Zudem musste die Mannschaft auch auf den angeschlagenen Martin Grabher-Meier verzichten.

Schon im ersten Drittel zeichnete sich ab, dass für das ersatzgeschwächte Bulldogs-Team an diesem Abend nichts zu holen sein würde. Wie auf einer schiefen Ebene verliefen aus Sicht der Gäste die ersten 20 Minuten. Daniel Oberkofler und Philipp Lukas brachten jeweils in Überzahl die Black Wings in der sechsten und siebten Minute mit 2:0 in Führung. Erst gegen Ende des Startdrittels kam Dornbirn etwas besser ins Spiel. Die Einzelaktionen von Alexander Feichtner und Brendan Brooks waren aber nicht von Erfolg gekrönt – und die Linzer Dominanz hielt an. Am Einbahnstraßenhockey in Richtung von Adam Dennis änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts. Die Frage war lediglich, wann der nächste Treffer fallen würde. Die Antwort lieferte Brian Lebler in der 28. Minute mit dem 3:0. Vier Minuten später war dann Curtis Murphy zur Stelle. Er nützte eine weitere Überzahl-Situation zum 4:0. Im Schlussabschnitt beschränkten sich die Dornbirner auf Schadensbegrenzung, es gelang noch der Ehrentreffer zum 1:4 (52.) durch Martin Oraze in Überzahl.

Verlieren verboten

Schon morgen (17.30 Uhr) spielen Patrick Jarrett und Kollegen ihre nächste Heimpartie, der Gegner in der Messe-Eishalle heißt Fehervar. Ein voller Erfolg gegen die Magyaren ist für die zehnplatzierte Bulldogs-Equipe wohl Pflicht, will man in der Tabelle den Anschluss ans Mittelfeld nicht verlieren.

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