Austria verlängert Serie und ist nun der erste Verfolger von Altach

Sport / 21.10.2013 • 21:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Austrias Wal Fall (l.) im Laufduell mit dem Horner Mittelfeldmann Marcel Tot. Foto: gepa
Austrias Wal Fall (l.) im Laufduell mit dem Horner Mittelfeldmann Marcel Tot. Foto: gepa

Verdienter 2:0-Erfolg der Lustenauer in Horn – elf Liga-Spiele in Folge ungeschlagen.

Fussball. (VN-cha) Die Lustenauer Austria ist nun erster Verfolger von Erste-Liga-Spitzenreiter Altach. Das ist der schöne Nebeneffekt des 2:0-Erfolges in Horn. Wichtiger ist dabei wohl die Fortsetzung der Serie. Seit nunmehr elf Liga-Spielen sind die Grün-Weißen ungeschlagen, haben sieben Siege und vier Remis eingefahren – und dabei nur sechs Gegentreffer kassiert.

Dabei hatten sich die Horner für die Partie einiges einfallen lassen. Ein Präsent vor dem Spiel, dazu eine offensive Mittelfeldachse. „Der Bart muss ab“, hieß es auf einem Karton, wo sich noch ein Einwegrasierer befand. Doch das Trainerteam Helgi Kolvidsson/Hakan Karaosman kann das Geschenk noch auf die Seite legen. Die Bärte sprießen weiter, ein Engagement bei der für ihre Bärte bekannten Rockband „ZZ Top“ wird angesichts der Serie immer wahrscheinlicher.

Kaum Gefahr für Lustenau

Taktisch hatte sich Kolvidsson etwas einfallen lassen, denn die Außen Jailson und Galvão tauschten die Seiten. Das sollte nicht wirklich funktionieren, es dauerte lange, bis man erstmals Gefahr vor dem Horner Tor auslöste. Bezeichnenderweise war es eine Standardsituation, die den Knoten platzen ließ. Denn Thiago de Lima Silva war bei einem Freistoß von Dominik Pürcher mit dem Kopf zur Stelle (32.). Für den 29-Jährigen war es der fünfte Saisontreffer und sein insgesamt 50. im 156. Liga-Match.

Zweiter Aufreger vor der Pause war ein nicht gegebener Elfer nach Foul von Horn-Goalie Jaroslav Kasprisin an Austrias Jailson (45./+ 1). Nach der Pause ließ die Austria nichts mehr zu, spielte routiniert – und nützte einen Konter nach Doppelpass zum 2:0 durch Seifedin Chabbi.

Wir hatten mehr Ballbesitz und haben nichts zugelassen.

Helgi Kolvidsson

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.