Keine Mühe für Altach bei 3:0-Sieg

Sport / 22.10.2013 • 22:13 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Altachs Mittelfeldmann Felix Roth kann von Michael Huber (links) nicht am Kopfball gehindert werden. Fotos: gepa/
Altachs Mittelfeldmann Felix Roth kann von Michael Huber (links) nicht am Kopfball gehindert werden. Fotos: gepa/

Die Rheindörfler ­gegen St. Pölten trotz ­Absenzen mit beeindruckender Offensive.

Fussball. Auf drei Positionen musste Damir Canadi seine Mannschaft gegenüber dem Liefering-Spiel verändern. Für die angeschlagenen Martin Harrer, Boris Prokopic und Rafinha rückten ­Louis ­Ngwat-Mahop, Emanuel Schreiner und Felix Roth ins Team. Große Umstellungsprobleme hatten die Alt­acher deswegen aber nicht, gegen St. Pölten ließen sie nichts anbrennen.

Von Beginn an wurde viel Druck über die rechte Seite gemacht. Seeger, Roth und ­Lienhart zeigten sich in bester Spiellaune. In der achten Minute scheiterte Seeger noch am Gästekeeper, aber schon im darauf folgenden Angriff war es so weit. Luxbacher legte den Ball in den Sechzehner, Hannes Aigner traf im Rutschen nur den Pfosten, Philipp Netzer aber nagelte die Kugel im Nachschuss zum 1:0 unter die Latte. Wenige Minuten später gab es dann kurzzeitig Aufruhr im Strafraum der Hausherren. Goalie Kobras konnte einen Schuss nur prallen lassen, Osman Bozkurt staubte ab. Zum Glück für die Altacher stand er aber beim Schuss im Abseits (16.). Auch Sadovic konnte bei seinem Kopfball in der 22. Minute die Chance auf den Ausgleich nicht nutzen. Altach hingegen zeigte sich sehr effizient. Nachdem der Spielaufbau der Gäste im Mittelfeld unterbunden wurde, ging es schnell. Seeger legte den Ball Roth in den Lauf, der traf aus halbrechter Position in die lange Ecke zum 2:0 (31.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Hannes Aigner nach einem Eckball die Chance auf den dritten Treffer, sein Kopfball strich aber knapp am Pfosten vorbei (40.).

Altach denkt und lenkt

Nach der Pause wechselte Canadi. Für den angeschlagenen Luxbacher sollte die etwas defensivere Variante mit Lukas Jäger im Mittelfeld für noch mehr Stabilität sorgen. Was auch gut funktionierte. Altach stand gut und kon­trollierte die Partie. Die Gäste kamen zu vereinzelten Chancen, wirklich gefährlich wurde es für Kobras und seine Defensive allerdings selten. Die Offensivabteilung der Altacher wiederum machte es wesentlich geschickter. In der 78. Minute spielten Jäger, Schreiner und Lienhart einen mustergültigen Überzahlkonter, Letzterer schloss ohne Probleme ab und besiegelte den 3:0-Endstand. Nach der Heimniederlage von Liefering führen die Rheindörfler nun sechs Punkte vor der Austria die Tabelle an.

Fußball – ,,Heute für Morgen“ Erste Liga 2013/14

14. Spieltag

Cashpoint SCR Altach – SKN St. Pölten 3:0 (2:0)

Cashpoint-Arena, 2714 Zuschauer, SR Feichtinger (Oö)

Torfolge: 9. 1:0 Netzer, 31. 2:0 Roth, 78. 3:0 Lienhart

Gelbe Karten: 14. Peinsipp (Foulspiel), 21. Sadovic (beide St. Pölten/Kritik), 33. Seeger (Altach),
43. Brandl (St. Pölten/alle Foulspiel)

Cashpoint SCR Altach (4-3-3): Kobras/3; Lienhart/2, Neuhold/3, Zech/3, Schreiner/3; Roth/2, Netzer/2, Luxbacher/3 (46. Jäger/2); Seeger/2 (67. Harrer/3), Aigner/3 (80. Erhart/0), Mahop/3

SKN St. Pölten (4-1-4-1): Riegler/2; Dober/3, Huber/4, Wisio/3, Peinsipp/3 (58. Shibany/4); Brandl/4; Kerschbaumer/3, Ambichl/3, Sadovic/3 (46. Hofbauer/3), Holzmann/2; Bozkurt/2 (72. Noel/2)

Notenschlüssel: Nach dem Schulnotensystem, von 1 (sehr) bis 5 (nicht genügend). 0 = zu kurz eingesetzt

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