Eine große Zahl an Titelkandidaten

Sport / 24.10.2013 • 21:50 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

In der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA haben es die Favoriten schwer.

basketball. Die Experten sind sich einig: Wenn am 29. Oktober die NBA-Saison mit dem Spiel der Orlando Magic bei den Indiana Pacers beginnt, wartet eine sehr ausgeglichene Spielzeit auf die Fans. Die beiden anderen Partien dieses ersten Spieltages haben es auch in sich: Miami Heat muss gegen die Chicago Bulls antreten, einen der Geheimfavoriten auf den Titel. Bei den Bulls kehrt Superstar Derrick Rose nach einer einjährigen Verletzungspause auf seine angestammte Point-Guard-Position zurück. Beim dritten Spiel könnte es in Los Angeles zur Wachablösung kommen, wenn die Lakers im Stadtduell auf die erneut verstärkten Clippers treffen.

Der Osten hat aufgerüstet

Aber nicht nur die Chicago Bulls werden Miami-Coach Erik Spoelstra in der kommenden Saison einige Sorgenfalten bereiten. Neben Chicago scheint sich auch das junge Team aus Indiana weiter verbessert zu haben. Mit der Vertragsverlängerung von Paul George konnte zudem der Star des Teams langfristig an den Verein gebunden werden. Zunächst sind allerdings die Augen auch auf die Brooklyn Nets gerichtet. Sie haben sich im Sommer die zukünftigen Hall-of-Famer Kevin Garnett und Paul Pierce von den Boston Celtics ins Team geholt. Zusammen mit Point Guard Deron Williams und Center Brook Lopez soll der Titel bereits in diesem Jahr errungen werden. Außerdem könnten die jungen Teams aus Washington und Cleveland wieder in die Play-offs einziehen.

Wundertüten im Westen

In der Western Conference war die Schlagzeile dieser Off-Season der Wechsel von Dwight Howard von den Lakers zu den Houston Rockets. Nachdem bereits 2012 James Harden nach Texas geholt wurde, könnte Houston so zu einem der besten Teams im Westen aufsteigen. Die Topteams dieser Conference, San Antonio und Oklahoma, vertrauen hingegen zum Großteil auf ihre Kader der letzten Saison. Die Thunder müssen allerdings in den ersten Wochen noch auf Leader Russell Westbrook verzichten, dessen Meniskusverletzung aus den Play-offs noch nicht ganz ausgeheilt ist. Nicht zuletzt durch die Verpflichtung von Allrounder Andre Igoudala müssen auch die Golden State Warriors beachtet werden. Eine große Unbekannte ist das neue Team der New Orleans Pelicans.

Probleme bei Traditionsteams

Schwer wird es für einige etablierte Teams. In der Eastern Conference steht den Boston Celtics nach zahlreichen Abgängen eine harte Saison bevor, im Westen werden sowohl die Lakers als auch die Dallas Mavericks um den Playoff-Einzug kämpfen müssen. Bei den Lakers fehlt mit Superstar Kobe Bryant auf unbestimmte Zeit das Herz des Teams aufgrund einer Achillessehnenverletzung. Und in Dallas wurde bei den Mavericks zum zweiten Mal in Folge der Kader völlig umgekrempelt.

Basketball

Die wichtigsten Transfers in der National Basketball League

Spieler (bisheriger Verein) neuer Verein

Dwight Howard (Los Angeles Lakers) Houston Rockets

Paul Pierce (Boston Celtics) Brooklyn Nets

Kevin Garnett (Boston Celtics) Brookyln Nets

Josh Smith (Atlanta Hawks) Detroit Pistons

Andre Igoudala (Denver Nuggets) Golden State Warriors

Monta Ellis (Milwaukee Bucks) Dallas Mavericks

Brandon Jennings (Milwaukee Bucks) Detroit Pistons

Andrea Bargnani (Toronto Raptors) New York Knicks

Jrue Holiday (Philadelphia 76ers) New Orleans Pelicans

Tyreke Evans (Sacramento Kings) New Orleans Pelicans

Jarrett Jack (Golden State Warriors) Cleveland Cavaliers

O.J. Mayo (Dallas Mavericks) Milwaukee Bucks

Chauncey Billups (Los Angeles Clippers) Detroit Pistons

Kevin Martin (Oklahoma City Thunder) Minnesota Timberwolves

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