In der Fremde die Bilanz polieren

Sport / 24.10.2013 • 21:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Luciano Aquino ist bei Graz-Goalie Dany Sabourin untergetaucht – im Heimspiel war der Dornbirn-Topscorer mit zwei Toren der Matchwinner. Foto: gepa
Luciano Aquino ist bei Graz-Goalie Dany Sabourin untergetaucht – im Heimspiel war der Dornbirn-Topscorer mit zwei Toren der Matchwinner. Foto: gepa

Für das Play-off-Ziel muss Dornbirn im ­Auswärts-Doppel ­Punkte sammeln.

eishockey. (VN-ko) Dornbirn-Coach Dave MacQueen atmete durch: „Endlich konnten wir wieder einmal komplett trainieren“, zeigte er sich mit der letzten Einheit vor der Abfahrt zum Auswärts-Doppel in der Erste Bank Liga nach Graz und Laibach zufrieden. Noch mehr freute er sich über die Aufarbeitung der 4:7-Niederlage des Salzburg-Spiels: „Wir haben uns alles nochmals auf dem Video angesehen. Jeder hat über seine Fehler reden können, aber Schuldzuweisungen gab es keine.“ Die offene Kommunikation habe der Mannschaft gutgetan, glaubt MacQueen. „Das Training hat dann so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe.“ Heute in Graz und morgen gegen Laibach soll die Umsetzung folgen – gegen beide Gegner stehen bisher volle Erfolge zu Buche. Wobei der 4:2-Sieg über die 99ers harter Arbeit, viel Geduld und einem starken Finish geschuldet war, das 4:0 gegen die Slowenen hingegen ein Produkt spielerischer Dominanz war. „Graz ist ein starkes Team, das bisher unter Wert geschlagen wurde“, warnt MacQueen.

Alte Bekannte

Auf einen Play-off-Platz fehlen Dornbirn momentan vier Punkte – und weil die Bulldogs auf eigenem Eis zu viele Zähler liegengelassen haben, muss man in der Fremde glänzen. Martin Oraze, der in der letzten Saison bei den 99ers nicht glücklich wurde, blüht in Dornbirn auf: „Es läuft besser als im Vorjahr.
Ich bekomme das Vertrauen vom Coach und viel Eiszeit“, freut sich der Verteidiger, der vier Tore und fünf Assists auf dem Konto hat. Robert Lembacher, vor der Saison von der Mur ins Ländle gewechselt, möchte nach seinem Kieferbruch unbedingt gegen seine Exkollegen auflaufen.

Der Faktor Trainer

Graz? Hat mit Petri Matikainen als Nachfolger von Mario Richer einen neuen General an der Bande: „Das ist immer ein Faktor“, weiß MacQueen. „Die Spieler werden sich vor dem neuen Trainer beweisen wollen und alles geben.“ Der Finne kündigt „intensives und aggressives“ Eishockey seiner 99ers an, Kaderänderungen sind im Team rund um die Ex-Dornbirner ­Manuel Ganahl (6 Tore, sechs Assists in 15 Spielen) und Martin Woger (fünf Vorlagen) nicht geplant.

Eishockey

Erste Bank Eishockey Liga 2013/14

» Heute spielen

Graz 99ers – Dornbirner EC 19.15 Uhr

Liebenau, SR Babic, Dremelj, Nagy, Smeibidlo

Vienna Capitals – HC Innsbruck 19.15 Uhr

Albert-Schultz-Halle, SR Falkner, Trilar, Hribar, Kalb

KAC – BW Linz 19.15 Uhr

Stadthalle, SR Gebei, Veit, Hofstätter, Widmann

Villacher SV – EC RB Salzburg 19.15 Uhr

Stadthalle, SR Kellner, Smetana, Dreier, Johnston

Olimpija Ljubljana – HC Bozen-Südtirol 19.15 Uhr

Tivoli, SR Kincses, Podelsnik, Ettlmayr, Nemeth

SAPA Fehervar – HC Orli Znojmo 19.15 Uhr

Fehervar, SR Erd, Warschaw, Hofer, Nothegger

» Am Samstag spielen

Olimpija Ljubljana – Dornbirner EC 17.30 Uhr

SAPA Fehervar – HC Innsbruck 17.30 Uhr

» Am Sonntag spielen

KAC – Vienna Capitals 17.30 Uhr

HC Orli Znojmo – EC RB Salzburg 17.30 Uhr

Villacher SV – Graz 99ers (live auf ServusTV) 17.45 Uhr

HC Bozen-Südtirol – BW Linz 18.45 Uhr

Tabelle Erste Bank Liga Sp S R N Tore Pkte

1. HC Bozen-Südtirol 15 9 4 2 56:45 22

2. Black Wings Linz 15 10 1 4 49:35 21

3. Villacher SV 15 10 0 5 59:45 20

4. EC Red Bull Salzburg 15 9 2 4 50:42 20

5. Vienna Capitals 15 9 0 6 53:31 18

6. HC Znojmo 14 8 2 4 47:43 18

7. Graz 99ers 15 7 2 6 39:44 16

8. SAPA Fehervar 15 7 2 6 41:50 16

9. EC KAC 16 7 1 8 40:50 15

10. Dornbirner EC 15 7 0 8 47:54 14

11. HC Innsbruck 15 5 0 10 41:57 10

12. Olimpija Ljubljana 15 2 0 13 33:59 4

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