Sölden fiel nur ein Mal aus

Sport / 24.10.2013 • 18:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Marcel Mathis ist Vorarlbergs heißes Eisen beim Weltcupauftakt in Sölden. Foto: gepa
Marcel Mathis ist Vorarlbergs heißes Eisen beim Weltcupauftakt in Sölden. Foto: gepa

Weltcup-Rennen am Gletscher feiern ihr 20-jähriges Jubiläum.

ski alpin. 1993 ist Sölden erstmals Gastgeber des Saisonauftaktes im alpinen Ski-Weltcup gewesen. Dementsprechend groß ist die Freude im Tiroler Ötztal auf das 20-Jahre-Jubiläum, das am Wochenende wieder mit Riesentorläufen für Damen und Herren auf dem Rettenbachferner gefeiert wird. Bei bisher 16 Auflagen ist Sölden nur ein einziges Mal (2006) komplett ausgefallen.

Erster Sölden-Sieger war am 30. Oktober 1993 Franck Piccard, weil damals noch mit dem Herren-Rennen begonnen wurde. Der Franzose avancierte damit zum ersten Gletscher-Sieger, nachdem die Saison einem neuen Konzept folgend so früh und hoch wie noch nie begonnen hatte.

Tags darauf triumphierte beim ersten Damen-Rennen auf dem 3000 Meter hohen Rettenbachferner mit Nummer eins Anita Wachter nach zweimaliger Laufbestzeit und dem bis heute gültigen Damen-Rekord-Vorsprung von 2,63 Sekunden. Der bisher im Weltcup einzigartige Dreifachsieg bei den Damen mit Andrine Flemmen, Nicole Hosp und Tina Maze im Jahr 2002 gehört dazu. Maze und der bereits zurückgetretene Hermann Maier sind mit jeweils drei Siegen die Rekordhalter in Sölden.

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