Für 24 Stunden stand der Meister an erster Stelle

Sport / 27.10.2013 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Goalie Golub Doknic bleibt bis 2018 ein „Roter Teufel“. Foto: gepa
Goalie Golub Doknic bleibt bis 2018 ein „Roter Teufel“. Foto: gepa

Meister Alpla HC Hard schließt die Hinrunde mit einem 32:27-Erfolg in Linz ab.

Handball. (VN-jd) Die vielleicht wichtigste Entscheidung des Wochenendes aus Sicht des Alpla HC Hard fiel am Tag vor dem Spiel in Linz. Manager Hansjörg Füssinger konnte die wochenlangen Verhandlungen mit Goalie Golub Doknic erfolgreich abschließen. Der 31-jährige Montenegriner verlängerte seinen 2015 auslaufenden Vertrag bis 2018 mit der Option auf ein weiteres Jahr. Doknic hatte in den vergangenen beiden Saisonen wesentlichen Anteil an den beiden Titelgewinnen der „Roten Teufel“ vom Bodensee in der Handball Liga Austria. Zuletzt hatten Klubs aus der 1. deutschen Bundesliga ihr Interesse am „Hexer“ bekundet.

Von 20:12 auf 28:26

Zum Abschluss der Hinrunde hatte das Team von Coach Markus Burger beim Gastspiel in Oberösterreich das Geschehen von der ersten bis zur 50. Minute (28:21) ganz fest in der Hand. In der Defensive wurde ordentlich zugepackt und im Angriff wurden die Chancen effektiv genutzt. Nach dem 6:6 (10.) hatte der Meister seine Betriebstemperatur erreicht und setzte sich bis zur Pause auf 20:12 ab. An der Überlegenheit änderte sich in Durchgang zwei zunächst wenig. Erst als man bei 28:21 die Zügel etwas schleifen ließ, kamen die Linzer besser ins Spiel. Knapp vier Minuten vor dem Ende lag dann beim Stand von 28:26 eine Überraschung in der Luft, ehe Luca Raschle und Dominik Schmid innert einer Minute mit ihren Treffern die Hoffnungen der Gastgeber auf den ersten Heimsieg in dieser Saison doch jäh beendeten.

So durften sich die Harder nach dem 32:27 für 24 Stunden über die Tabellenführung freuen, ehe sich Vizemeister Margareten diese einen Tag später mit dem 29:26 in Krems zurückholte.

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