Penaltykrimi an den Wald, EHC fuhr mit Bled Schlitten

Sport / 27.10.2013 • 23:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Umkämpftes Derby in Feldkirch – VEU-Torhüter Bernhard Bock hatte gegen den EHC Bregenzerwald alle Hände voll zu tun. Foto: paulitsch
Umkämpftes Derby in Feldkirch – VEU-Torhüter Bernhard Bock hatte gegen den EHC Bregenzerwald alle Hände voll zu tun. Foto: paulitsch

Meister EHC Bregenzerwald setzte sich auf Feldkircher Eis mit 3:2 durch.

eishockey. (VN-do-ko) Spannung pur im Vorarlberger Derby in der Inter National League zwischen der FBI VEU Feldkirch und dem EHC Bregenzerwald: Die Entscheidung fiel erst mit dem 16. Penalty – und da stand das Duell Daniel Fekete gegen Peter Lenes im Mittelpunkt. Beide traten für ihre Farben jeweils drei Mal an – der Österreich-Ungar im Dress der VEU traf ein Mal, der Austrokanadier auf Wälder Seite zwei Mal. Zuvor hatten sich die beiden Teams einen ausgeglichenen Schlagabtausch geliefert. Feldkirch startete besser, Patrick Maier brachte seine Kollegen mit 2:0 (7./25.) in Führung. In Überzahl glich der EHC Bregenzerwald durch Christian Ban (27.) und Antti Kauppila (33.) zum 2:2 aus – da hatten die Gäste auch mehr vom Spiel. Vor den Augen der DTM-Asse Timo Scheider und Patrick Tambay gestaltete sich der letzte Spielabschnitt ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten, auch wenn man der VEU die Reisestrapazen vom Vortag anmerkte. In der Overtime scheiterte David Mitgutsch mit einem Solo an Bernhard Bock – und mit dem Erfolg im Penaltyschießen geht die Serie von Wald-Trainer Henrik Alfredsson weiter: Er hat in Feldkirch noch nie verloren.

Tags zuvor hatte der Meister gegen Zell am See mit 1:4 den Kürzeren gezogen. Nach der Führung von Lenes tat sich der EHCB schwer – die Salzburger verteidigten massiv und waren im Konterspiel mit vier Treffern in Serie erfolgreich. Die VEU drehte in Meran im letzten Drittel einen 0:1-Rückstand, dank Treffern von Valentin Schennach (48.)und Fekete (48./52.) ging man als 3:1-Sieger vom Eis.

Der EHC mit „Kurzarbeit“

Der EHC Palaoro Lustenau kam mit „Kurzarbeit“ zu einem glatten 7:0-Erfolg über Bled. Im ersten Drittel stellten Toni Saarinen und Co. innerhalb von 54 Sekunden auf 3:0, im Mittelabschnitt legte man innert zehn Minuten weitere vier Treffer zum nie gefährdeten Erfolg drauf.

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