Die Bullen an den Hörnern packen

Sport / 28.10.2013 • 22:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Voller Einsatz – Olivier Magnan bringt Salzburg-Torhüter Bernd Brückler und Verteidiger Michael Boivin in Bedrängnis. Foto: gepa
Voller Einsatz – Olivier Magnan bringt Salzburg-Torhüter Bernd Brückler und Verteidiger Michael Boivin in Bedrängnis. Foto: gepa

Der EC Dornbirn versucht mit Forechecking Salzburg zu überraschen.

eishockey. (VN-ko) Angriff ist die beste Verteidigung. Unter diesem Motto versucht der Dornbirner EC heute den EC Salzburg zu überraschen. „Eishockey ist ein Spiel, das durch Fehler entschieden wird“, erklärt Trainer Dave MacQueen. „Unter Druck passieren Fehler. Also müssen wir versuchen, früh zu attackieren, lästig zu sein. Was aber nur funktioniert, wenn jeder Spieler genau seine Rolle erfüllt.“ Forechecking-Übungen standen beim letzten Training vor dem Salzburg-Spiel im Mittelpunkt – man will die Bullen an den Hörnern packen: „Wir haben schon im ersten Spiel gegen Salzburg zwei Drittel lang gut ausgesehen“, lagen für MacQueen bei der 4:7-Niederlage die Probleme im letzten Spielabschnitt. „Da haben wir uns mit individuellen Schnitzern drei Gegentore eingehandelt. Das waren mentale Probleme, es hat die Konzentration gefehlt.“

MacQueen war in den letzten beiden Partien gegen Graz (0:2) und Laibach (3:2 n. P.) mit der Defensivarbeit seines Teams recht zufrieden. „Da hat sich allerdings gezeigt: Wir können uns nicht immer nur auf den Sturm von Luciano Aquino verlassen, brauchen im Angriff eine zweite Welle. Tore von Brandon Brooks oder Chris D‘Alvise sind gefragt.“

Neun Siege in zehn Spielen

Salzburg hat sein Kellerdasein aufgegeben, verbuchte in den letzen zehn Spielen neun Siege – und rückte auf Platz zwei vor. „Diesen Lauf haben wir uns selbst erarbeitet“, sagt Alexander Pallestrang, der Ländle-Verteidiger in den Reihen der Bullen. „Wir wollen das fortsetzten, als kompakte Mannschaft auftreten und unsere Chancen nutzen.“ Stürmer Patrick Obrist wird Salzburg im Duell gegen seinen Stammklub wegen Adduktorenproblemen nicht zur Verfügung stehen. ##Heimo Kofler##

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