Beckenbauer lenkt ein

Sport / 15.06.2014 • 23:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hofft auf eine schnelle Begnadigung: Franz Beckenbauer. Foto: epa
Hofft auf eine schnelle Begnadigung: Franz Beckenbauer. Foto: epa

„Kaiser“ wird bis zum 27. Juni die Fragen des FIFA-Ermittlers Garcia beantworten.

fussball. Der „Kaiser“ ist aus seinem Reich geworfen worden, lenkt nun aber ein und hofft auf eine schnelle Begnadigung: Bis zum 27. Juni will Franz Beckenbauer in schriftlicher Form und auf Deutsch den Fragenkatalog des FIFA-Chefermittlers Michael J. Garcia beantworten und damit eine Aufhebung seiner 90-Tage-Sperre erwirken. Damit liegt „für unser Verständnis kein Verdacht für einen mutmaßlichen Verstoß“ gegen das FIFA-Ethikreglement mehr vor, sodass wir davon ausgehen, dass die provisorisch verhängte Sanktion gegen ihn umgehend aufgehoben wird“, hieß es in einer Erklärung des Beckenbauer-Managements MHM von Berater Marcus Höfl.

Beckenbauer darf nach der Sanktion durch den Weltverband FIFA vorerst allerdings keine Fußballspiele besuchen. „Franz Beckenbauer kann an keiner Aktivität im Zusammenhang mit dem Fußball teilnehmen. Das schließt, neben anderen Dingen, eine Einladung zum Besuch eines Fußballspiels oder den Besuch auf privater Basis eines Fußballspiels jeglicher Art ein“, sagte der stellvertretende Chef des unabhängigen FIFA-Ethik-Komitees, Alan Sullivan (Aus). Über die verhängte Sperre sei der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannnschaft sehr überrascht gewesen, schrieb MHM. Ihm sei keine Gelegenheit gegeben worden, sich vorab zu dem Verdacht eines mutmaßlichen Verstoßes zu äußern.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.