Gelb, Rot und nun Weiß

Sport / 15.06.2014 • 20:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Haben Sie sich auch schon gewundert? Über die Spraydose mit einem weißen Punkt und über die weiße Linie auf dem grünen Rasen? Vielleicht eine neue „Wunderwaffe“ der Schiedsrichter gegen die Spieler? Nein, so schlimm ist es nun auch wieder nicht, aber ein sinnvolles Hilfsmittel sollte es allemal sein.

Die Linie soll verhindern, dass ein Schiedsrichter Probleme während der Mauerbildung bei einem Freistoß bekommt. In der Vergangenheit haben die Spieler ihre Position immer wieder verändert und so die geforderte Distanz von 9,15 Metern umgangen. Damit soll es nun vorbei sein. Es gibt nun eine klare Vorgehensweise. Nach einem Freistoßpfiff in Tornähe legt der Referee zuerst den Tatort mittels eines aufgesprühten Punktes fest. Dieser signalisiert die richtige Position des Balles. Danach schreitet er die Distanz ab und sprüht eine Linie auf den Rasen. Diese bedeutet, dass die gegnerischen Spieler die Mauer hinter der Linie platzieren dürfen. Damit ist der richtige Abstand gewährleistet und bei Nichteinhaltung muss der Spieler mittels Verwarnung (Gelbe Karte) bestraft werden.

Wie groß die Erleichterung für Schiedsrichter sein wird, werden wir im Laufe des Turniers feststellen. Auf jeden Fall hat das technische Hilfsmittel eine optische Wirkung gegenüber den Spielern, den Stadionbesuchern und den Fans an den TV-Geräten. Die FIFA hat den Spray in den letzten zwölf Monaten intensiv bei Nachwuchsturnieren erprobt und für nützlich empfunden.

Auch die Angst vor zu vielen Weißen Linien auf dem Rasen ist unbegründet. Denn das weiß verschwindet spätestens nach zwei Minuten – wie von Zauberhand. Die Farbe ist zudem biologisch abbaubar.

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