Scheffknecht und Co. auf der Ziellinie abgefangen

Sport / 15.06.2014 • 22:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Lustenauerin Beate Scheffknecht war mit 48 Toren erfolgreichste ÖHB-Werferin in der Qualifikation. Foto: gepa
Die Lustenauerin Beate Scheffknecht war mit 48 Toren erfolgreichste ÖHB-Werferin in der Qualifikation. Foto: gepa

ÖHB-Frauen verpassten mit 24:33-Niederlage gegen Ukraine die EM-Endrunde.

Handball. (VN-jd) 30 Stunden nach den Männern haben die Frauen die Jubelstimmung des österreichischen Handballbundes (ÖHB) getrübt. Im letzten Spiel der Qualifikation für das EM-Finalturnier im Dezember in Ungarn und Kroatien musste sich Österreichs Frauenteam auswärts gegen die Ukraine mit 24:33 geschlagen geben. Da man das Heim-Hinspiel im Oktober in Krems mit 34:28 für sich entschieden hatte, hätten sich Beate Scheffknecht und Co. beim finalen Duell, das aufgrund der Situation in der Ukraine in der ostslowakischen Stadt Michalovce ausgetragen wurde, sogar eine Niederlage mit fünf Toren Unterschied erlauben können. Doch die Equipe von ÖHB-Teamchef Herbert Müller hatte bereits nach zwölf Minuten (2:8) den gesamten Vorsprung verspielt. Zwischenzeitlich konnten die nervös agierenden Österreicherinnen den Rückstand auf 10:14 (25.) verringern, am Ende wurden bei 16:10 die Seiten gewechselt. Nach der Pause zog die Ukraine zunäcsht auf 21:11 (37.) davon, ehe man sich wieder auf 18:24 (48.) herankämpfte. Doch innert sechs Minuten wurden die rot-weiß-roten Hoffnungen jäh gestoppt. Die Ukraine ging mit 30:20 (54.) in Führung und gab den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Damit ist Österreich weiterhin seit der WM 2009 bei keinem Großereignis dabei.

Handball

11. Europameisterschaften der Frauen 2014 in Ungarn und Kroatien

Qualifikation Gruppe 1

Ukraine – Österreich 33:24 (16:10)

Michalovce (SVK), SR Horvath/Marton (HUN)

Torfolge: 12. 7:2, 17. 11:7, 21. 14:6, 25. 14:10, 35. 19:11, 37. 21:11, 43. 22:15, 48. 24:18, 52. 28:19, 54. 30:20, 57. 33:23

Österreich: Blazek, Herrmann; Kaiser, Scheffknecht (5), Frey (7/4), Grigaite (1), Goricanec, Magelinskas (1), Logvin, Wess, Grausenburger (2), Engel (6), Mauler, Budecevic (1), Rath, Spiridon (1)

Endstand: 1. Dänemark* 6 6 0 0 204:164 +40 12

2. Ukraine 6 3 0 3 177:166 +11 6

3. Österreich 6 3 0 3 177:186 -9 6

4. Litauen 6 0 0 6 160:202 -42 0

Bereits gespielt: Dänemark – Österreich 42:27, Österreich – Ukraine 34:28, Litauen – Österreich 28:31, Österreich – Dänemark 29:33

Endstände in den weiteren Gruppen

Gruppe 2: 1. Frankreich* 11:1 Punkte, 2. Slowakei* 7:5, 3. Island 6:6, 4. Finnland 0:12

Gruppe 3: 1. Montenegro* 11:1 Punkte, 2. Polen* 6:6, 3. Tschechien 6:6, 4. Portugal 1:11

Gruppe 4: 1. Spanien* 10:2 Punkte, 2. Niederlande* 10:2, 3. Türkei 4:8, 4. Italien 0:12

Gruppe 5: 1. Schweden* 10:2 Punkte, 2. Serbien* 8:4, 3. Slowenien 6:6, 4. Schweiz 0:12

Gruppe 6: 1. Norwegen* 8:0 Punkte, 2. Rumänien 4:4, 3. Weißrussland 0:8

Gruppe 7: 1. Deutschland* 6:2 Punkte, 2. Russland* 6:2, 3. Mazedonien 0:8

Erklärung: Die mit einem * gekennzeichneten Mannschaften sind neben Ungarn und Kroatien (Ausrichter) für die Endrunde (7. bis 21. Dezember) qualifiziert.

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