Spanien und Uruguay erlebten ihr „Deu Zebra“

Sport / 15.06.2014 • 20:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Horst Zangl (links hinten) im Altach-Dress mit seinen Freunden des „Club da Bolinha“ beim allwöchentlichen Herren-Fußballabend. Foto: privat
Horst Zangl (links hinten) im Altach-Dress mit seinen Freunden des „Club da Bolinha“ beim allwöchentlichen Herren-Fußballabend. Foto: privat

fussball. „Deu Zebra – Schief gegangen“ sagt man in Brasilien wenn ein ganz unerwartetes Ergebnis zustandegekommen ist. Das 1:5-Debakel Spaniens ist also in aller Munde. Aber wie Carlos Alberto Parreira, Sportdirektor der Seleção und Weltmeister mit Brasilien 1994, richtig sagt: „Sie werden ihre Mannschaft überdenken müssen, aber man darf sie nicht abschreiben.“ Brasiliens Fans gehen da schon ein Stück weiter mit ihren Wünschen, hoffen auf ein frühes Ausscheiden der „Torros“ und hätten gerne Chile im Achtelfinale. Auch war Perreira nicht überrascht von den „fliegenden“ Holländern: „Wer alle Spiele in der WM-Qualifikation gewinnt, gehört immer zu den Favoriten.“ Zudem sind die Fussballfans hier von Costa Rica entzückt und hoffen, dass sie zum „Riesentöter“ in der Gruppe mit England und Italien werden.

Wichtig: Fast jeder brasilianische Mann hat seinen „Clube da Bolinha“ – einen Herrenabend, wo nach dem „Kickerl“ ein kühles Bier getrunken, gegrillt und natürlich über Fußball geplaudert wird. Ich spiele schon seit 15 Jahren jeden Donnerstag mit den Freunden von Rubinho, den „Fut-Quint“. Ein heiliger Termin für meine Kumpel und mich, wo sich schon Diego Maradona die Ehre gab – leider vor meiner Zeit. Dafür durfte ich mit Größen wie Amoroso und Careca in einer Mannschaft stehen.

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