Ein Starterfolg für die Torlinientechnik

Sport / 16.06.2014 • 21:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Starterfolg für  die Torlinientechnik

Neue Technologie hat sich gleich bei ihrem zehnten WM-Einsatz bewährt.

fussball. Nach dem ersten „Techniktor“ bei der WM knallten bei GoalControl in Würselen keine Sektkorken. Der Großteil der Leute, die an dem Projekt arbeiteten, erlebte den sporthistorischen Moment im fernen Brasilien. Als TV-Zuschauer in seinem Hotelzimmer von Salvador hatte GoalControl-Geschäftsführer Dirk Broichhausen beim Duell von Frankreich mit Honduras allen Grund zur Freude.

„Ohne den Einsatz der Torlinientechnik wäre der Treffer wahrscheinlich nicht gegeben worden“, kommentierte Broichhausen stolz. Nach einem Schuss des Franzosen Karim Benzema in der 48. Minute sprang der Ball vom rechten Innenpfosten zurück und wurde von Honduras‘ Schlussmann Noel Valladares unfreiwillig über die Linie befördert. Erste Anzeichen sorgten für Verwirrung: Denn zunächst wurde die Szene gezeigt, als der Ball vom Pfosten abprallte – und auf „No Goal“ entschieden. Erst im Anschluss wurde die tatsächliche Situation eingespielt und der Treffer korrekt angezeigt.

Und so funktionierts: Das computerbasierte System überwacht beide Tore. Auf jedes Tor sind sieben Hochgeschwindigkeitskameras gerichtet, eine 360-Grad-Abdeckung ist damit gewährleistet. Auf eine zusätzliche Uhr am Arm bekommt der Schiedsrichter ein vibrierendes Signal gesandt, das ihm anzeigt, ob der Ball die Linie überschritten hat oder nicht.

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