Eine lange Phase zurück ins Leben

Sport / 16.06.2014 • 23:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Michael Schumacher mit Managerin Sabine Kehm: es kann mit der Rehabilitation losgehen. Foto: ap
Michael Schumacher mit Managerin Sabine Kehm: es kann mit der Rehabilitation losgehen. Foto: ap

Wie es Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher wirklich geht, bleibt offen.

fornmel 1. Auf diese Nachricht hat die Welt 169 Tage warten müssen: Michael Schumacher liegt nicht mehr im Koma. Der Formel-1-Rekordweltmeister hat nach Angaben seines Managements bereits die Klinik in Grenoble verlassen, in der er seit dem 29. Dezember 2013 nach einem tragischen Skiunfall behandelt worden war. Der 45-Jährige wird „seine lange Phase der Rehabilitation“ fortsetzen.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP wurde Schumacher nach Lausanne in die Universitätsklinik „Centre hospitalier universitaire vaudois“ (CHUV)“ verlegt. Dies bestätigte ein Sprecher der Klinik.

Tolle Nachricht

Schumachers Freund Lukas Podolski hatte wohl schon so eine Ahnung gehabt.
Der Fußball-Nationalspieler schickte bereits am Samstag aus dem Trainingslager in Santo André herzliche Grüße, verbunden mit der Hoffnung, „dass Michael eventuell noch das eine oder andere Spiel sehen kann. Wenn wir den Titel holen, dann können wir auch ihm ein Stück weit eine Freude machen.“

Nico Rosberg, der Führende in der Formel-1-WM-Wertung und drei Jahre lang bei Mercedes Teamkollege von Schumacher, twitterte erleichtert: „Ganz tolle Nachricht, dass Michael wieder einen großen Schritt Richtung Genesung gemacht hat. Kämpfe weiter Michael!“

Genaue Informationen über Schumachers Zustand gab es allerdings nicht – und geht es nach Managerin Sabine Kehm, wird es auch demnächst keine geben. „Für die Zukunft bitten wir um Verständnis, dass seine weitere Rehabilitation außerhalb der Öffentlichkeit erfolgen soll“, hieß es in einem Statement.

Klar ist, dass der ehemalige Ferrari-Star nur kleine Fortschritte bei seiner Genesung macht. Einen großen Schritt hat Michael Schumacher mit dem Wechsel in die Reha-Klinik nun allerdings getan.

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