Im Wimbledon der Segler dabei

Sport / 20.06.2014 • 23:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
David Bargehr und Vorschoter Lukas Mähr belegten im Vorjahr bei der Kieler Woche Rang acht im 470er. Foto: Marsano
David Bargehr und Vorschoter Lukas Mähr belegten im Vorjahr bei der Kieler Woche Rang acht im 470er. Foto: Marsano

Bargehr/Mähr und Bildstein/Hussl wollen bei Kieler Woche 2013-Spitzenplätze bestätigen.

Segeln. (VN-jd) Für Österreichs Top-Segler geht es nach der verhältnismäßig langen Regattapause – letzter Einsatz war Ende April beim Weltcup vor Hyères – bei der Kieler Woche um die Feinabstimmung für die kommenden Aufgaben. Die Höhepunkte der diesjährigen Saison sind das Rio Test Event im August und die ISAF-WM Anfang September vor Santander in Spanien ­sowie die EM. Im Rahmen des Championats werden die ersten Quotenplätze für Olympia 2016 vergeben.

Wenn die Kieler Woche auf dem Programm steht, ist vom Wimbledon des Segelsports die Rede. Das liegt zum einen an der Tradition und zum anderen an den imposanten Zahlen, die die Veranstaltung alljährlich produziert. Bei der 120. Auflage des Segelsport-Klassikers stechen 4500 Aktive aus 50 Nationen in 1800 Booten in See. Dazu werden rund drei Millionen Zuschauern im Olympiazentrum Kiel-Schilksee erwartet. Heute erfolgt die erste Wettfahrt zu den Entscheidungen in zehn olympischen Bootsklassen.

Mit dabei aus heimischer Sicht das 470er-Duo David Bargehr und Lukas Mähr vom Yachtclub Bregenz (YCB) bzw. ihre Klubkollegen, die 49er-Paarung Benjamin Bildstein und David Hussl. Besonders Bargehr/Mähr gehen mit viel Selbstvertrauen in den Klassiker, zeigten sie doch bei ihrer Kiel-Premiere im Vorjahr ganz groß auf. Nach der sechsten und letzten Wettfahrt in der Finalserie verfehlte das Ländle-Duo um lediglich vier Punkte das Metal Race in der 470er-Klasse. Doch auch Bildstein/Hussl klassierten sich mit ihrem 16. Platz im erweiterten Feld der Weltspitze in der 49er-Konkurrenz.

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