Italien zittert vor Uruguay und Tormaschine Suárez

Sport / 23.06.2014 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zwei Ex-Weltmeister kämpfen gegeneinander um den Einzug ins Achtelfinale.

fussball. Nach den blamablen Pleiten gegen Costa Rica müssen Italien und Uruguay um das WM-Achtelfinale bangen. Mindestens einen Punkt brauchen Andrea Pirlo und Co. im Duell des viermaligen Weltmeisters mit dem zweimaligen Champion aus Südamerika. Die Truppe aus Uruguay hingegen muss gewinnen. Sonst ist für die England-Bezwinger nach der Vorrunde in Brasilien Schluss. Eine Ausgangslage, die den Südamerikanern gerade recht kommt. „Diese Mannschaft hat schon oft bewiesen, dass sie unter Druck die richtigen Antworten findet. Es wird ein schweres Spiel, aber es ist machbar für uns“, prophezeite Erfolgscoach Oscar Tabarez.

Vor allem wird es wieder ein Spiel wie maßgeschneidert für Superstürmer Suárez, der gegen England beide Treffer erzielt hatte. Groß ist der Respekt der Italiener vor der gegnerischen „Tormaschine“. Aber auch vor dessen kongenialem Angriffspartner Edinson Cavani, der Italien zudem so gut kennt wie kaum ein anderer. Cavani spielte sechs Jahre in der Serie A. 2013 wurde der 27-Jährige, als er noch für den SSC Neapel spielte, mit 29 Treffern Torschützenkönig. „Ich sehe keine zwei anderen Spieler wie diese beiden in einem anderen Team“, hatte Italien-Coach Cesare Prandelli schon vor WM-Beginn gesagt.

De Rossi fällt aus

Den stolzen Italienern droht nach 2010 schon der zweite WM-Gruppenphasen-K.o. nacheinander – das gab es zuletzt vor mehr als 40 Jahren: 1962 und 1966. Neben der lähmenden Angst vor dem Aus wird der Weltmeister von 2006 zudem durch die Verletzung von Mittelfeldspieler Daniele De Rossi gebremst, der mit einer Wadenverletzung ausfällt. Diesmal läuft die Squadra Azzurra daher mit der dritten Aufstellung auf. Erstmals darf neben Mario Balotelli im Angriff wohl auch Dortmund-Neuzugang Ciro Immobile spielen.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.