Griechenlands „Götter“ schafften das Wunder

Sport / 25.06.2014 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gergios Samaras schoss mit seinem Elfmeter ganz Griechenland in den siebten Himmel.Foto: epa
Gergios Samaras schoss mit seinem Elfmeter ganz Griechenland in den siebten Himmel.
Foto: epa

fussball. Trotz des katastrophalen Starts beim 0:3 gegen Kolumbien und einer reinen Defensivtaktik steht Griechenland erstmals in der WM-Geschichte im Achtelfinale. Glücklich grinsend dachte Griechenlands Trainer Fernando Santos nach dem Last-Minute-Ticket fürs Achtelfinale an seinen Vorgänger Otto Rehhagel. „Dieses Team hat sich seit 2004 stark verändert. Rehhagel hat einen sehr guten Job gemacht. Davor hat Griechenland immer um nichts gespielt, ob sie verloren oder gewonnen haben, war egal. Es gab kein Ziel. Aber Rehhagel hat das verändert, er hat ihnen ein Ziel gegeben“, sagte Santos in Fortaleza über den Europameister-Trainer von 2004 – dessen sportliche Erben Hellas nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste erstmals in der WM-Geschichte in die Runde der besten 16 Teams gebracht haben. „Ihr seid Götter!“, titelte die Zeitung „Protathlitis“ am Tag nach dem historischen Erfolg.

Elfmeter in Nachspielzeit

Ein wenig Fortune brauchten die Griechen zwar auch, um die Gruppe C in Brasilien auf Rang zwei abzuschließen. Als Wilfried Bony die Führung durch Andreas Samaris nach 74 Minuten ausgeglichen hatte, sah es noch in der Nachspielzeit nach einem 1:1 aus. Damit wäre der Elfenbeinküste der zweite Platz sicher gewesen. Dann aber fiel Georgios Samaras im Strafraum, Schiedsrichter Carlos Vera aus Ecuador pfiff, und der langjährige Profi von Celtic Glasgow schritt selbst zum Elfmeter-Punkt. „Ich habe nichts gedacht, sondern nur versucht, den Ball ins Netz zu schießen und unseren Leuten etwas Glück zu geben“, berichtete Samaras.