Ghana warf Boateng und Muntari aus Kader

Sport / 26.06.2014 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

fussball. Mit dem Rauswurf von Kevin-Prince Boateng und Sulley Muntari hat Ghanas Fußballverband (GFA) unmittelbar vor der letzten Vorrundenpartie für Wirbel gesorgt. Die GFA suspendierte Boateng wegen „vulgärer verbaler Beleidigungen“ gegen Trainer Kwesi Appiah, wie der Verband begründete. Der Spieler habe zudem keine Reue für sein Verhalten gezeigt. Boateng wies die Vorwürfe zurück. Er berichtete von einem spaßigen Vorfall im Training mit seinem Kollegen Muntari, den Appiah falsch verstanden habe. Der Trainer habe ihn in die Kabine geschickt und später bei einem Vier-Augen-Gespräch angeschrien und beleidigt. Muntari wurde heimgeschickt, weil er einen Verbandsfunktionär „grundlos körperlich attackiert“ haben soll. Afrika-Experte und Ex-Profi Lutz Pfannenstiel sagte dazu im ZDF-Interview: „Er hat ihn geschlagen, einen Laptop kaputtgemacht und ein Handy an die Wand geschmissen. Daraufhin wurde er suspendiert.“

Vor dem Rauswurf hatte ein Prämienstreit bei Ghana für Aufsehen gesorgt, die Spieler ließen wegen ausstehender Zahlungen sogar ein Training platzen. Erst auf Vermittlung von Staatspräsident John Mahama war der Streit am Mittwoch beigelegt worden.

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