Ronaldo trifft zum Abschied

Sport / 26.06.2014 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Cristiano Ronaldo muss seine Koffer packen. Foto: ap
Cristiano Ronaldo muss seine Koffer packen. Foto: ap

Portugal gewinnt letztes Gruppenspiel. Ein 2:1 gegen Ghana ist aber zu wenig.

fussball. Portugal fehlten drei Tore – aber die hätte Cristiano Ronaldo allein in der turbulenten Schlussphase schießen können. Trotz seines Siegtreffers zum 2:1 (1:0) Portugals gegen Ghana verließ der Weltfußballer das Spielfeld in Brasília kopfschüttelnd und mit zusammengekniffenen Lippen. Ronaldo schlug die Hände vors Gesicht. Und Trainer Paulo Bento schüttelte ernst jedem einzelnen seiner Spieler die Hand. „Wir haben ein schreckliches Turnier gespielt“, sagte Verteidiger Bruno Alves und Pepe erklärte: „Das ist ein trauriger Tag für alle Portugiesen.“

Für den WM-Vierten von 2006 und das von Skandalen und Possen begleitete Ghana blieb das Achtelfinale unerreicht. John Boye erzielte in der 31. Minute zunächst per Eigentor Portugals Führung, Asamoah Gyan (57.) den Ausgleich für die Afrikaner. Ronaldo (80.) nutzte einen Patzer von Ghanas Torwart Fatau Dauda und staubte zum 2:1 ab.

Portugal zeigte bis auf die Schlussphase zu wenig für das ohnehin nur wenig wahrscheinliche Achtelfinale. Zwar hätte Ronaldo mit drei weiteren großen Chancen zum Held werden können – am Ende aber fehlten in der Tordifferenz drei Tore. „Wir haben viele Chancen gehabt. Wir wussten, dass wir noch drei Tore brauchen. Wir kannten das Ergebnis der Deutschen“, sagte Ronaldo. Viel mehr hatte er nach dem WM-Aus nicht zu sagen.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.