Der Radklassiker im Wintersport-Eldorado

Sport / 01.08.2014 • 20:56 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Hohenemser Matthias Brändle belegte vor zwei Tagen beim Kriterium in Bischofshofen den dritten Platz. Foto: gepa
Der Hohenemser Matthias Brändle belegte vor zwei Tagen beim Kriterium in Bischofshofen den dritten Platz. Foto: gepa

Arlberg Giro läutet Kriterium in St. Anton mit Brändle und Radteam Vorarlberg ein.

Rad. (VN-akp) St. Anton am Arlberg steht heute ganz im Zeichen des Radsports. Um 7.15 Uhr fällt in der Fußgängerzone der Startschuss zum Arlberg Giro. Die Strecke des Radmarathons führt über 148 Kilometer und 2400 Höhenmeter. Es geht über den Arlbergpass (1804 Meter) nach Bludenz und ins Montafon auf die Bielerhöhe (2032 Meter). Danach fahren die Teilnehmer durch das Paznauntal zurück ins Ziel. Über 1500 Athleten, darunter zahlreiche Vorarlberger, sind mit dabei.

Kriterium um 17 Uhr

Nach dem Radmarathon geht es ab 17 Uhr mit dem Profi-Kriterium weiter. Ein hochkarätiges Starterfeld kämpft in den schmalen Gassen des Wintersport-Eldorados um Punkte. Aus heimischer Sicht haben die Hohenemser Matthias Brändle (IAM Cycling Team) sowie die Brüder Dennis und Tobias Wauch vom Team Vorarlberg gemeldet. Letztere werden von ihren Teamkollegen Adrien Chenaux (Sui) und Grischa Janorschke (Ger) unterstützt. Brändle laborierte zuletzt an einer Mandelentzündung, der Zeitfahrstaatsmeister ist deshalb nicht ganz fit. Tobias Wauch kommt von der U-23-Bahn-EM, bei der er mit Rang sieben im Scratch-Race für die beste rot-weiß-rote Platzierung gesorgt hat. Nicht im Aufgebot steht der Klauser Titelverteidiger Patrick Jäger vom Team Vorarlberg, er hatte 2013 in St. Anton seinen ersten Profisieg gefeiert. Der 20-Jährige bestreitet mit der Ländle-Equipe die Rundfahrt Kreiz-Breizh in Frankreich. „Die Spitzenfahrer werden sich packende Duell liefern und das Publikum darf sich auf tollen Radsport freuen“, so Organisator Thomas Kofler. Mit dem Slowenen Aldo Ino Ilesic, dem Team Tirol Cycling, das unter anderem den Glocknerkönig der diesjährigen Österreich-Rundfahrt, Gregor Mühlberger, ins Rennen schickt, sowie den Lokalmatadoren vom Team Mooserwirt Ridley lassen einen spannenden Rennverlauf erwarten.

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