Harder „Sturmersatz“ trifft

Sport / 03.08.2014 • 21:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Routinier Christoph Fleisch wurde mit seinen zwei verwandelten Elfern zum Matchwinner. Foto: stiplovsek
Routinier Christoph Fleisch wurde mit seinen zwei verwandelten Elfern zum Matchwinner. Foto: stiplovsek

Starke zweite Hälfte sichert der Schnellrieder-Elf einen 4:1-Sieg über Kufstein.

fussball. Die taktische Maßnahme von Hard Coach Oli Schnellrieder, Christoph Fleisch und Youngster Sebastian Santin anstelle der Verletzten Herbert Sutter und Michael Vonbrül in die Offensive zu beordern, war beim 4:1-Heimsieg gegen Kufstein ein wahrer Glücksgriff. Auch der für den Verletzten Goalie Dominik Lampert eingesprungene Routinier Ingo Türr zeigte sich als starker Rückhalt für seine Mannschaft. Allerdings kam der Motor der gesamten Mannschaft um Kapitän Markus Grabherr erst in der zweiten Hälfte so richtig auf Touren.

Schon in der abgelaufenen Saison war Christoph Fleisch mit neun geschossenen Treffern der beste Harder Torschütze. Der 31-Jährige löste seine Aufgabe als „Feuerwehrmann“ im Angriff mit Bravour. Mit zwei bombensicher verwandelten Strafstößen (58./76.) avancierte er zum Matchwinner.

Schützenhilfe für den ersten „Dreier“ der Schnellrieder-Schützlinge leistete Kufstein-Kicker Andreas Landerl, der eine scharf geschossene Hereingabe von Sercan Altuntas ins eigene Tor bugsierte (52.). Für Hard war das gleichzeitig Weckruf und Befreiungsschlag zu einer fast 45-minütigen bärenstarken Leistung. In Überzahl – Kufstein-Spieler Mario Thaler war in der 81. Minute mit der Gelb-Roten Karte ausgeschlossen worden – gelang Exprofi Metin Batir der vielumjubelte Treffer zum 4:1-Endstand (90.).

Schnellrieder erleichtert

Mit Goalie Dominik Lampert, Bernhard Elbs und Mario Hörburger fehlten kurzfristig gleich drei Neuzugänge wegen Oberschenkelproblemen, die Ausfälle wurden aber vom Harder Kader gut abgefangen. Coach Schnellrieder freute sich über den Sieg und denkt schon an die kommenden Aufgaben: „In der ersten Halbzeit sind wir nie richtig ins Spiel gekommen. Erst nach dem Eigentor haben wir die Kontrolle übernommen. Der Sieg war sehr wichtig, gerade im Hinblick auf die kommenden Derbys in Höchst und zu Hause gegen Dornbirn.

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