Stojanovic neue Nummer eins

Sport / 03.08.2014 • 23:02 Uhr / 7 Minuten Lesezeit
Bolognas Dejan Stojanovic.
Bolognas Dejan Stojanovic.

Das große Ziel des Vorarlbergers ist die Rückkehr in die Serie A mit Bologna.

Fussball. Alles neu, macht der Mai, macht die Seele frisch und frei . . . Dieser Satz aus einem alten Volkslied trifft einigermaßen das Stimmungsbarometer für 2014 bei Dejan Stojanovic. Erst der sportliche Abstieg seines Klubs FC Bologna aus der Serie A, dann das Ende seiner privaten Beziehung und nun folgt sein persönlicher Aufstieg zur Nummer eins beim siebenfachen italienischen Meister. Wenngleich der letzte Titelgewinn (1963/64) lange vor der Geburtsstunde von Stojanovic war, will der gebürtige Feldkircher, der erst vor 16 Tagen seinen 21. Geburtstag feierte, nun mithelfen, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen.

Derzeit befindet sich der Vorarlberger, der seit 2011 bei Bologna unter Vertrag steht, mit der Mannschaft im Trainingslager bei Vestola (nahe Modena). „Eine harte Zeit“, erzählt er. Aber Stojanovic gibt Gas, will die „Super-Chance“, die sich ihm nun bietet, nutzen. „Ich wollte die Nummer eins sein, leider Gottes ist es halt nun die Serie B.“ In seinem vierten Jahr bei Bologna, wo er einen Vertrag bis 2016 hat, will er sich der Verantwortung stellen. Auch der Druck, wieder aufsteigen zu müssen, bringt ihn nicht aus dem Gleichgewicht. Immerhin besitzt er das Vertrauen von Neotrainer Diego López. Der Uruguayner, mit seinen 39 Jahren ebenfalls noch sehr jung, kam zu Saisonbeginn aus Calgiari nach Bologna.

Gerne für Rot-Weiß-Rot

Die Meisterschaft startet für Stojanovic und Co. Ende August. Mit György Garics (30) ist ja noch ein Landsmann im Verein. Der ÖFB-Teamverteidiger wird laut eigenen Aussagen dem FC Bologna in der Serie B treu bleiben. Apropos Nationalelf: Bei Stojanovic hat diesbezüglich wieder eine Wandlung eingesetzt. Trotz seiner mazedonischen Wurzeln ist er im Besitz eines österreichischen Passes. Klar, dass er gerne für das Nationalteam spielen würde – und zwar für das das rot-weiß-rote. Dass er zuletzt drei Mal für das U-21-Team Mazedoniens das Tor hütete, sollte kein Problem darstellen. Zumindest diesbezüglich hat sich Stojanovic, der noch bis U-19 für Österreich spiele, schon mal abgesichert.

Für ihn kann die neue Saison also beginnen. Mit den Ereignissen der letzten Monate hat er endgültig abgeschlossen. Stojanovic schaut nach vorne und dafür quält er sich. Jetzt im Trainingslager zwei Mal am Tag.

Für mich wäre es ein Traum, würden wir gleich aufsteigen.

Dejan Stojanovic

Fußball

Deutschland, 2. Bundesliga

 1. Spieltag

F. Düsseldorf – E. Braunschweig 2:2 (1:0)

41.667 Zuschauer. Torfolge: 34. 1:0 Liendl, 60. 1:1 Reichel, 65. 2:1 Benschop, 84. 2:2 Nielsen

Bei Düsseldorf spielte Michael Liendl, erster Saisontorschütze und mit der Beste im Team, durch, Erwin „Jimmy“ Hoffer wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Auch Christian Gartner war 90 Minuten im Einsatz. Bei Braunschweig stand Orhan Ademi nicht im Aufgebot.

RB Leipzig – VfR Aalen 0:0)

21.354 Zuschauer

Bei Leipzig spielten Georg Teigl und Niklas Hoheneder durch. Stefan Hierländer stand nicht im Aufgebot.

FC S. Pauli – FC Ingolstadt 04 1:1 (0:1)

26.664 Zuschauer. Torfolge: 42. 0:1 Morales, 78. 1:1 Gonther

Trainer in Ingolstadt ist Ralph Hasenhüttl, Torhüter Ramazan Özcan war 90 Minuten im Einsatz, wie auch Lukas Hinterseer und Danilo Soares.

VfL Bochum – SpVgg Greuther F. 1:1 (1:1)

18.146 Zuschauer. Torfolge: 15. 1:0 Terodde, 18. 1:1 Przybylko

Bei Bochum war Michael Gregoritsch 90 Minuten im Einsatz, bei Greuther Fürth kam Robert Zulji in der 75. Minute ins Spiel.

FC Heidenheim – FSV Frankfurt 2:1 (1:1)

11.000 Zuschauer. Torfolge: 10. 0:1 Schlicke, 42. 1:1 Schnatterer, 84. 2:1 Mayer

Gelb-Rote Karte: 49. Konrad (Frankfurt/wiederholtes Foulspiel)

1. FC Nürnberg – Erzgebirge Aue 1:0 (0:0)

37.116 Zuschauer. Tor: 69. 1:0 Sylvestr

Bei Nürnberg war Alessandro Schöpf 90 Minuten im Einsatz.

Karlsruher SC – 1. FC Union Berlin 0:0

18.489 Zuschauer

Bei Berlin spielte Clemens Trimmel 90 Minuten.

Darmstadt 98 – SV Sandhausen 1:0 (1:0)

13.400 Zuschauer. Tor: 36. 1:0 Stroh-Engel (Handelfmeter)

Rote Karte: 35. Achenbach (Sandhausen/Handspiel)

Bei Sandhausen spielte Rene Gartler durch, Stefan Kulovits wurde nach 71 Minuten ausgewechselt und Torhüter Marco Knaller saß auf der Ersatzbank.

Kaiserslautern – 1860 München heute

Sky Sport und Sport 1 übertragen live ab 20 Uhr.

Tabelle

 1. 1. FC Heidenheim 1 2: 1 3

 2. 1. FC Nürnberg 1 1: 0 3

Darmstadt 98 1 1: 0 3

 4. Fortuna Düsseldorf 1 2: 2 1

Eintracht Braunschweig 1 2: 2 1

 6. FC Ingolstadt 04 1 1: 1 1

FC St. Pauli Hamburg 1 1: 1 1

SpVgg Greuther Fürth 1 1: 1 1

VfL Bochum 1 1: 1 1

10. Karlsruher SC 1 0: 0 1

1. FC Union Berlin 1 0: 0 1

RB Leipzig 1 0: 0 1

VfR Aalen 1 0: 0 1

14. 1. FC Kaiserslautern 0 0: 0 0

TSV 1860 München 0 0: 0 0

16. FSV Frankfurt 1 1: 2 0

17. Erzgebirge Aue 1 0: 1 0

SV Sandhausen 1 0: 1 0

Deutschland, 3. Liga

 2. Spieltag: VfB Stuttgart II (Philipp Mwene war 90 Minuten im Einsatz, Markus Obernosterer wurde in der 59. Minute ausgewechselt, Francesco Lovric erstmals nach der U 19 EM wieder im Kader)– Preußen Münster 0:3, Hansa Rostock – RW Erfurt (Trainer Walter Kogler, Haris Bukva wurde in der 61. Minute, Christian Falk in der 74. Minute, ausgewechselt), Borussia Dortmund II – Holstein Kiel 2:2, SpVgg Unterhaching – SV Wiesbaden 3:3, Stuttgarter Kickers – Jahn Regensburg 3:1, MSV Duisburg – SG Sonnenhof Großaspach (Dennis Berger wurde in der 40. Minute ausgewechselt) 1:1, Fortuna Köln – FSV Mainz 05 (Torhüter Bernhard Hendl nicht im Kader) 2:2, Arminia Bielefeld – Hallescher FC 1:5 (Torhüter Lukas Königshofer auf der Bank), Chemnitzer FC – VfL Osnabrück 2:0, Energie Cottbus – Dynamo Dresden 1:3.

Tabelle

 1. Chemnitzer FC 2 5: 0 6

 2. Dynamo Dresden 2 5: 2 6

 3. Hans Rostock 2 5: 4 4

SV Wehen Wiesbaden 2 5: 4 4

 5. Borussia Dortmund II 2 4: 3 4

 6. SG Sonnenh. Großaspach 2 3: 2 4

 7. Preußen Münster 2 6: 4 3

 8. Hallescher FC 2 5: 4 3

 9. Stuttgarter Kickers 2 4: 3 3

10. Jahn Regensburg 2 4: 4 3

Energie Cottbus 2 4: 4 3

12. Arminia Bielefeld 2 3: 6 3

13. SpVgg Unterhaching 2 3: 3 2

14. Holstein Kiel 2 2: 2 2

15. FSV Mainz II 2 3: 4 1

Fortuna Köln 2 3: 4 1

17. RW Erfurt 2 2: 3 1

18. MSV Duisburg 2 2: 4 1

19. VfB Stuttgart II 2 1: 5 0

VfL Osnabrück 2 1: 5 0

Schweiz, Super League

 3. Spieltag

FC Sion – Grasshopper Club Zürich 0:0

3800 Zuschauer

FC Thun – FC Base l1893 2:3 (0:2)

9214 Zuschauer. Torfolge: 19. 0:1 Streller, 27. 0:2 Gashi, 49. 1:2 Kaludjerovic, 84. 2:2 Sadik, 88. 2:3 Schär

FC Aarau – FC Vaduz verschoben

Die Partie musste wegen des unbespielbar gewordenen Terrains aufgrund von starken Regenfällen abgebrochen werden.

FC Zürich – BSC Young Boys 2:1 (0:0)

10.295 Zuschauer. Torfolge: 58. 1:0 Chiumiento, 74. 2:0 Chermiti (Foulelfmeter), 84. 2:1 Gajic (Foulelfmeter)

FC St. Gallen – FC Luzern 2:1 (0:1)

12.974 Zuschauer. Torfolge: 9. 0:1 Freuler, 78. 1:1 Mathys, 90./+ 2 2:1 Cavusevic

Bei St. Gallen stand Daniel Sikorski nicht im Aufgebot, bei Luzern wurde Jakob Jantscher in der 60. Minute eingewechselt.

Tabelle:

 1. FC Zürich 4 9: 2 12

 2. FC Basel 1893 3 8: 3 9

 3. FC Thun 4 7: 7 6

 4. FC Sion 4 2: 2 5

 5. FC St. Gallen 3 4: 4 4

 6. FC Aarau 3 3: 3 4

 7. BSC Young Boys Bern 3 4: 5 2

 8. Grasshoppers Zürich 3 2: 4 1

 9. FC Luzern 3 2: 6 1

10. FC Vaduz 2 1: 5 0

Schweiz, Challenge League

 3. Spieltag: FC Lugano – FC Wohlen 1:2, FC Winterthur – FC Chiasso 1:0, Servette FC Genf – FC Wil 1900 1:2, FC Schaffhausen – FC Biel-Bienne 0:0, FC Lausanne-Sport – FC Le Mont LS heute. Tabelle: Wohlen (9) vor Winterthur (6), Schaffhausen, Lugano, Chiasso (alle 4) und Lausanne (4/2).

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